Mit dabei waren auch zahlreiche Vereine aus Ostbelgien, darunter die AS Eupen, der FC Eupen, der KSC Lontzen, die Union Walhorn, die RFCU Kelmis sowie Mannschaften aus Elsenborn, Büllingen, St. Vith und Raeren. Neben den regionalen Teams waren auch namhafte Vereine wie Bayer Leverkusen, Fortuna Köln, der FC Düren, Standard Lüttich und der RFC Seraing vertreten.
Für Daniel Leppak, einen der Organisatoren des RFC Trois Frontières, übertraf die Resonanz alle Erwartungen. "Für die erste Auflage ist das unglaublich. Dass sich in so kurzer Zeit 113 Mannschaften anmelden, darauf können wir sehr stolz sein. Wir haben von vielen Vereinen eine große Unterstützung erhalten", erklärte Leppak.
Die Idee für das Turnier entstand aus der besonderen Lage des Vereins im Dreiländereck. "Wir liegen direkt an der deutschen und niederländischen Grenze. Da haben wir uns gesagt: Warum laden wir nicht unsere Nachbarn aus dem Kreis Aachen und aus Kerkrade zu einem gemeinsamen Turnier ein? Als wir die Idee vorgestellt haben, war der Zuspruch sofort riesig", so Leppak.

Besonders erfreut zeigten sich die Organisatoren über die Teilnahme renommierter Nachwuchsabteilungen. "Wir hatten einige Kontakte zu größeren Vereinen. Anfangs waren sie noch etwas vorsichtig, aber am Ende waren Mannschaften von Bayer Leverkusen oder Standard Lüttich dabei. Gestern haben uns einige Vereine sogar schon signalisiert, dass sie im nächsten Jahr mit noch mehr Teams kommen möchten", berichtet Leppak.
Neben dem Sport stand auch das Erlebnis für die Familien im Mittelpunkt. Hüpfburgen, Musik und verschiedene Freizeitangebote sorgten für Festivalstimmung rund um die Spielfelder. "Wir wollten mehr als nur Fußball anbieten. Die Eltern sollen gerne bleiben, die Kinder sollen sich wohlfühlen und alle gemeinsam einen schönen Tag verbringen. Wir haben uns viele Turniere angeschaut und versucht, die besten Ideen zu übernehmen", erklärt Leppak.
An zwei Turniertagen standen Begegnungen in verschiedenen Altersklassen auf dem Programm. Eine deutliche Vergrößerung des Teilnehmerfeldes ist vorerst allerdings nicht geplant. "Viel mehr Mannschaften werden schwierig, weil wir derzeit nur auf zwei Plätzen spielen können. Sobald unser neuer Kunstrasen fertig ist, könnten wir das Turnier vielleicht noch weiter ausbauen", blickt Leppak in die Zukunft.
Radio-Interview mit Daniel Leppak im Player:
Christophe Ramjoie