Der TSCHIO Aachen 2026 ist in diesem Jahr zwar deutlich kleiner, verspricht aber am kommenden Wochenende Spitzensport auf absolutem Weltklasse-Niveau. Wenige Tage vor Turnierbeginn steht fest: Fast die komplette Top 25 der Springreiter-Weltrangliste schlägt geschlossen in Aachen auf - ein außergewöhnliches Starterfeld selbst für Aachener Verhältnisse. Lediglich Gregort Watheley muss verletzungsbedingt passen.
Angeführt wird das Teilnehmerfeld vom Weltranglistenersten Scott Brash, dem bislang einzigen Sieger des Grand Slam der Springreiter. Mit Richard Vogel, Ben Maher, Steve Guerdat, Kent Farrington, Martin Fuchs, Christian Kukuk und Daniel Deußer reisen zahlreiche weitere Topstars der Szene in die Soers.
Im Mittelpunkt steht der Grand Prix am Sonntag, doch bereits die Prüfungen am Freitag und Samstag haben entscheidende Bedeutung, da sie als Qualifikation für das prestigeträchtige Finale zählen. Für die Zuschauer bedeutet das: Weltklasse-Sport an allen drei Turniertagen. "Diese Dichte an Spitzenreitern ist wirklich außergewöhnlich", sagt ALRV-Sportchefin Birgit Rosenberg.
Auch die Vierspänner-Elite ist beim TSCHIO am kommenden Wochenende vertreten. Bei der kombinierten Spring- und Fahrprüfung treten unter anderem der aktuelle Weltrangliste Boyd Exell, Bram Chardon, Anna Sandmann und auch unser Landsmann Dries Degrieck, der letzte Weltcup-Sieger im beliebten "Jump & Drive"-Format an.
Durch die guten Wetterprognosen sieht es danach aus, als ob auch die kleine, aber feine Version des CHIO, der TSCHIO, wahrscheinlich am Samstag und am Sonntag restlos ausverkauft sein wird. Es gibt noch einige wenige Restkarten für die beiden genannten Tage.
Christophe Ramjoie