"Das Ergebnis ist deutlich, aber die Begegnung und die Spiele waren doch sehr eng", erklärte Zimmermann nach der Partie. Besonders das erste Doppel hätte die Begegnung kippen lassen können. "Wir haben gegen eine Bulgarin gespielt, die in den Top 400 der Weltrangliste steht, und dieses Doppel mit Matchball verloren. Wenn wir dieses Spiel gewinnen, steht es 1:1."
Auch in den Einzeln präsentierten sich die Eupenerinnen konkurrenzfähig. "Unser zweites Einzel war ebenfalls sehr knapp, besonders im ersten Satz. Wir haben insgesamt gut gegengehalten gegen Spielerinnen, die - bis auf eine - alle in der Weltrangliste geführt sind", so Zimmermann.
Die Frauen des KTC Eupen gehören mittlerweile seit mehreren Jahren zum festen Bestandteil der höchsten belgischen Damenliga und verfolgen weiterhin ambitionierte Ziele. Nach dem Halbfinaleinzug in der vergangenen Saison soll auch in diesem Jahr wieder eine starke Rolle gespielt werden.
"Wir wollen erneut eine gute Saison spielen. Unser Ziel ist es, die lokalen Spielerinnen aus dem Förderzentrum mit international bewährten Spielerinnen zu kombinieren", erläutert Zimmermann. "Dazu kommen punktuell deutsche Spielerinnen aus der Region. Mit diesem Mix treten wir an - und das hat bisher ganz gut funktioniert."
Eine zentrale Rolle übernimmt dabei erneut Marie Benoit. Die ehemalige Profi-Spielerin hatte bereits am ersten Spieltag mit zwei Siegen überzeugt und soll auch im letzten Heimspiel der Saison nochmals für den KTC auflaufen.
"Marie hat letzte Woche beide Matches gewonnen. Sie wird auch das letzte Spiel für Eupen bestreiten - gegen einen der Titelanwärter. Wir freuen uns sehr, sie dann wieder bei uns begrüßen zu dürfen", sagte Zimmermann.
Christophe Ramjoie