Lena Putters aus St. Vith hat die Qualifikation für die Hyrox-Weltmeisterschaft geschafft. Nachdem ihr erster Qualifikationsversuch beim Rennen in Hamburg aufgrund einer Strafrunde noch misslungen war, ließ sich die Athletin davon nicht entmutigen. Beim darauffolgenden Event in Phoenix gelang ihr nun der entscheidende Durchbruch - trotz schwieriger Ausgangslage.
Bereits zu Beginn des Rennens fühlte sich Putters körperlich angeschlagen. Der Jetlag machte ihr in den Tagen zuvor zu schaffen, zudem fiel sie im Verlauf des Wettkampfs zwischenzeitlich weit zurück. "Als das Rennen gestartet ist, habe ich mich gar nicht gut gefühlt. Ich habe mich super-elend gefühlt, aber ich habe einfach nicht aufgegeben", schildert Putters.
Als Zehnte ging sie schließlich in die letzte Station, die 100 Wallballs, und rechnete sich kaum noch Chancen auf die Qualifikation aus. Doch ausgerechnet dort zeigte sie ihre Stärke. Während mehrere Konkurrentinnen einbrachen, behielt Putters die Nerven und überzeugte mit sauberer Technik - ein entscheidender Faktor bei Elite-Wettkämpfen.
Erst auf dem Podest wurde ihr bewusst, dass es gereicht hatte. "Ich dachte ehrlich, ich bin neunte oder zehnte, also weit von einem Quali-Platz. Und auf einmal sehe ich da nur zwei Mädchen, die noch keinen Quali-Platz haben - da konnte ich es gar nicht glauben", so die St. Vitherin.
Damit war klar: In Phoenix, diesmal ohne Fehler, sicherte sich Lena Putters das begehrte Ticket für die Hyrox-Weltmeisterschaft.
Christophe Ramjoie