Lüttich–Bastogne–Lüttich, das älteste der fünf Monumente des Radsports und seit 1892 als "La Doyenne" bekannt, feiert bei den Männern seine 112. Ausgabe. Auf die 25 gestarteten Teams warten 259,5 Kilometer mit den klassischen Anstiegen Côte de Wanne, Stockeu, Haute-Levée und La Redoute, die erneut ein extrem selektives Rennen garantieren. Als Topfavoriten gelten Tadej Pogačar und Remco Evenepoel, die auf dieser Strecke bereits ihre Stärke gezeigt haben.
Bei den Frauen feiert Lüttich–Bastogne–Lüttich 2026 die 10. Ausgabe. Die Fahrerinnen starten in Bastogne und absolvieren 156 Kilometer, denselben Parcours wie die Männer – die längste Ausgabe aller Zeiten. Auch hier werden die klassischen Anstiege über Sieg und Niederlage entscheiden und der Parcours fordert maximale Ausdauer und taktisches Geschick. 21 Teams werden am Start stehen.
Die Flèche Wallonne, der Wallonische Pfeil, steht 2026 zum 90. Mal auf dem Rennkalender. Bei den Männern startet das Rennen historisch zum ersten Mal in Herstal. 25 Teams legen 208,8 Kilometer zurück, ehe das Finale an der berühmten Mur de Huy wartet, wo traditionell die Entscheidung fällt. Bei den Frauen ist es die 29. Ausgabe, mit einer Strecke von 148,2 Kilometern, Start und Ziel in Huy, ebenfalls mit der Mauer von Huy als entscheidendem Finale. Der Parcours gilt als der längste und härteste in der Geschichte des Frauenrennens, 21 Teams gehen an den Start.
Die Vorjahressieger geben bereits einen Vorgeschmack auf die Favoritenrollen: Tadej Pogačar triumphierte 2025 sowohl bei Lüttich–Bastogne–Lüttich als auch beim Wallonischen Pfeil der Männer. Bei den Frauen setzte Puck Pieterse beim Wallonischen Pfeil ein Ausrufezeichen, während Kimberley Le Court in Lüttich den Sieg holte.
Christophe Ramjoie