Aaron Lehnen dominiert das ostbelgische Tischtennis

Der Ostbelgische Tischtennisverband - kurz OTTV - hat erneut zur Meisterschaft geladen. Gastgeber war der TTC Raeren. Auch wenn das gesamte Turnier schön anzusehen war, ist vor allem ein Spieler für die Highlights verantwortlich gewesen.

Aaron Lehnen (re.) im Duell gegen Ben Despineux (Bild: Lindsay Ahn/BRF)

Aaron Lehnen (re.) im Duell gegen Ben Despineux (Bild: Lindsay Ahn/BRF)

Mittlerweile hat sich die ostbelgische Tischtennismeisterschaft sicherlich den Titel als Traditionsturnier verdient – seit Jahren schon lockt das Event zahlreiche Spieler an und sorgt für viele spannende Duelle in den ostbelgischen Hallen. In diesem Jahr gab es jedoch einen Spieler, der das Turnier zweifellos unter Kontrolle hatte: Aaron Lehnen vom CTT Tiege. Dort spielt er in der zweiten Nationalklasse. In gleich drei Kategorien gelang es dem Eifler, bei der Meisterschaft in Raeren auf dem ersten Platz zu landen.

„Mein Ziel war es auf jeden Fall, in der Serie C/B – also in der höchsten Klasse – weit zu kommen“, sagt Lehnen. „Mit meinem Vater wollte ich das Doppel als Familienangelegenheit angehen und ich wollte so viele Spiele wie nur möglich gewinnen. Heute war es eben so, dass alles geklappt hat. Ich war gut in Form.“

So ging er auch bei der wohl spannendsten Partie des Tages als Sieger vom Platz. Im Finale der B-Klasse trat er gegen Ben Despineux an, der auch bei Weitem kein unbeschriebenes Blatt im regionalen Tischtennis ist. Nachdem er die ersten beiden Sätze knapp an den Gegner verschenken musste, konnte Aaron Lehnen sich in meisterhafter Manier zurückkämpfen. Zuerst verkürzte er auf 1:2, bevor er schließlich den Ausgleich erkämpfen konnte. Im fünften und letzten Satz hatte Aaron Lehnen die stärkeren Nerven – in einem Herzschlagfinale konnte er die Partie für sich entscheiden.

„Ben ist auch ein Spieler, auf den man sich einstellen muss. So ein Spiel sieht man im Tischtennis nicht so oft. Ich hab zwar länger gebraucht, in das Spiel hinein zu finden und dem Spiel meinen Stempel aufzudrücken. Der letzte Satz war ziemlich knapp. Umso schöner, dass ich am Ende gewonnen habe.“

Lindsay Ahn