Wegen gefährlichen Verhaltens von Fans: Zwei Geisterspiele für Standard und Beerschot

Die Erstdivisionsclubs Standard Lüttich und Beerschot müssen zwei zusätzliche Spiele ohne Zuschauer austragen. Die Vereine werden so für Ausschreitungen ihrer Fans abgestraft. Das hat der Disziplinarausschuss des Fußballverbandes beschlossen.

Rauchbomben beim Spiel zwischen Standard Lüttich und Charleroi (Bild: Bruno Fahy/Belga)

Rauchbomben beim Spiel zwischen Standard Lüttich und Charleroi am 5. Dezember (Bild: Bruno Fahy/Belga)

Beim Spiel von Standard Lüttich gegen Charleroi am 5. Dezember wurden Leuchtraketen abgefeuert und Fans stürmten auf das Spielfeld. Der Schiedsrichter musste das Spiel kurz vor Schluss abbrechen. Es wurde auch beschlossen, dass der Spielstand von 3:0 für Charleroi zum Zeitpunkt des Abbruchs als Endstand gewertet wird.

Bei einem Spiel von Beerschot gegen Antwerp hatte ein Anhänger eine Leuchtrakete auf die Besuchertribüne geworfen.

Die Strafen sollen erst greifen, wenn wieder Zuschauer zu den Fußballspielen zugelassen sein werden. Zurzeit finden wegen der Corona-Krise alle Spiele ohne Fans statt.

belga/vrt/est