Osterlauf mal anders: Unterstützung macht den Veranstaltern Mut

Eigentlich hätte dieses Jahr die 42. Ausgabe des Eupener Osterlaufs stattfinden sollen. Wegen der Corona-Maßnahmen ging das aber nicht. Als Alternative hat der LAC Eupen dazu aufgerufen, den Volkslauf von sechs Kilometern oder den Hauptlauf von 15 Kilometern von zuhause, vor der eigenen Haustür, im Wald oder auf der Straße auf eigene Faust zu absolvieren und am Ende Bilder vom Lauf auf der Facebook-Seite des Vereins zu posten.

Archivbild: Robin Emonts/BRF

Archivbild: Robin Emonts/BRF

„Bisher ist die Resonanz noch nicht so groß. Es sind erst ein paar Bilder auf unserer Facebook-Seite gepostet worden“, erzählt Romain Visé, Sprecher vom LAC Eupen. Bis nächste Woche kann man beim alternativen Osterlauf aber noch mitmachen.

Romain Visé hatte auch schon an ein anderes Konzept für den Osterlauf gedacht, bei der man einen QR-Code am Start und am Ziel mit dem Handy scannen kann, um die Laufzeit zu ermitteln. Davon hatte man dann aber doch abgesehen. Zum einen stellte die Markierung der Strecke ein Problem dar, die ohnehin auch schon für den Lauf an einem einzigen Tag problematisch werden kann: „Manchmal verschwinden Schilder oder Pfeile werden umgedreht. Wir haben schon alles erlebt“, so Visé.

Bei dem üblichen Osterlauf fahren die Veranstalter die Strecke noch vorher einmal ab, um die Markierungen zu kontrollieren. „Zusätzlich haben wir Radfahrer, die vorne weg fahren und Streckenposten ersetzen können“, erklärt Romain Visé.

„Viele finden es schade, dass der Osterlauf nicht wie gewohnt stattfinden kann und würden sich freuen, wenn es nächstes Jahr nach zweijähriger Pause wieder losgehen kann“, sagt Romain Visé.

Eine alternative Veranstaltung für dieses Jahr findet vermutlich eher nicht statt. Es wäre zwar möglich, den Talsperrenlauf dieses Jahr wieder größer aufzuziehen, aber angesichts der aktuellen Corona-Zahlen ist die Zuversicht gering.

cr/rasch