Eiskunstläuferin Loena Hendrickx bei der WM: „Der fünfte Platz fühlt sich gut an“

Eiskunstläuferin Loena Hendrickx ist in der letzten Woche Fünfte bei den Weltmeisterschaften geworden. Ein hervorragendes Resultat für die 21-Jährige. Letzte Woche schien sie fast noch ungläubig.

Eiskunstläuferin Loena Hendrickx bei der WM in Stockholm (Bild: Jonathan Nackstrand/AFP)

Eiskunstläuferin Loena Hendrickx bei der WM in Stockholm (Bild: Jonathan Nackstrand/AFP)

Eine Woche nach dem doch überraschenden fünften Platz bei der Eiskunstlauf-WM in Stockholm ist es so langsam bei Eiskunstläuferin Loena Hendrickx angekommen. Zuerst sei sie noch überrascht gewesen.

Sie habe hart dafür gearbeitet, sagt Hendrickx und so viele Rückschläge hinnehmen müssen. Sie habe aber niemals aufgegeben wegen ihrer Liebe für den Sport. Dann sei so eine Leistung bei einer WM ein gewaltiges Gefühl.

Nach dem fünften Platz bei der WM steigt natürlich die Erwartungshaltung. Die 21-Jährige lässt sich aber nicht verrückt machen: „Ich schaue vor allen Dingen auf meine eigenen Leistungen, nicht auf die Resultate. Ich will mich selbst verbessern und wenn ich mich selbst in den kommenden Jahren übertreffen kann, bin ich damit auch froh und das ist das Ziel“, so Loena Hendrickx.

Olympische Winterspiele 2022

So ein fünfter Platz bei einer WM lässt auch für die kommenden Olympischen Winterspiele aufhorchen. Natürlich träume sie von einer Olympiamedaille, aber wenn sie es realistisch betrachte, ist es sehr schwer, um nicht zu sagen unmöglich um eine Medaille zu gewinnen, schätzt sie ihre Medaillenchancen ein.

Durch den fünften Platz bei der WM hat Belgien auch einen zweiten Startplatz bei den Olympischen Spielen im Eiskunstlauf der Frauen. Hier denkt Hendrickx aber nicht, dass es eine zweite Belgierin geben wird, die bei den Olympischen Winterspielen 2022 antreten wird.

Christophe Ramjoie