Schlussstrich: Roller Bulls Ostbelgien hören auf

15 Jahre lang gehörten die Roller Bulls zum ostbelgischen Sportgeschehen. Der Abstieg aus der Rollstuhl-Basketball-Bundesliga ist zeitgleich auch das Ende der Roller Bulls Ostbelgien.

Edgar Boemer und Stefan Veithen von den Roller Bulls (Bild: Christophe Ramjoie/BRF)

Edgar Boemer und Stefan Veithen von den Roller Bulls (Bild: Christophe Ramjoie/BRF)

Als die Roller Bulls 2005 den Schritt aus Lüttich nach St.Vith wagten, hatte wohl niemand so recht auf dem Schirm, dass sich die Büchelstadt zu einer der Stimmungshochburgen im Rollstuhl-Basketball entwickeln würde. Anfangs war die St.Vither Halle noch aus Neugier am Rollstuhl-Basketball gut gefüllt, doch schnell wurde aus der anfänglichen Neugier pure Begeisterung für die oft leidenschaftlich aufspielenden St.Vither Rollstuhl-Basketballer.

Die sportliche Herausforderung in Belgien schien nicht groß genug und seit 2008 setzten die Roller Bulls Ostbelgien in der Bundesliga auf die Karte. Drei Aufstiege gab es in der Zeit in die 1. Bundesliga zu feiern, aber auch drei Abstiege aus dem Rollstuhl-Basketball-Oberhaus. Der letzte kommt den St.Vithern nun teuer zu stehen. Die in die Jahre gekommene Mannschaft bricht zu neuen Ufern auf und will die Geschichte anders weiterschreiben.

Die Sportlandschaft Ostbelgiens verliert einen wichtigen Pfeiler, ist aber dankbar für ein abwechslungsreiches Kapitel und auch ein bisschen traurig, dass dieses nun so abrupter zu Ende geht, auch wenn allen Beteiligten bewusst war, dass irgendwann die Geschichte zu Ende sein wird.

Danke Roller Bulls!

Christophe Ramjoie

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