Laues Lüftchen im Topspiel zwischen Standard und dem FC Brügge

Das Nachholspiel des 25. Spieltags zwischen Standard Lüttich und dem FC Brügge endete 0:0. In der ersten Halbzeit hatten die Brügger die besseren Chancen. Der zweite Durchgang war durch viele hitzige Diskussionen zerfahren.

Standard's Nicolas Raskin and Club's Eder Balanta fight for the ball during a soccer match between Standard de Liege and Club Brugge, Wednesday 12 February 2020 in Liege, on day 25 of the 'Jupiler Pro League' Belgian soccer championship season 2019-2020. The match was postponed last Sunday, because of storm Ciara. BELGA PHOTO BRUNO FAHY

Bild: Bruno Fahy/Belga

Ein paar Tage später als geplant konnte das Topspiel zwischen Standard Lüttich und dem FC Brügge angepfiffen werden. Sturmtief Ciara hatte am Sonntag zur Absage des Aufeinandertreffens geführt. Bei den Lüttichern wartete Trainer Michel Preud’homme im Nachholspiel des 25. Spieltags mit einer Überraschung auf. Der erst 18-jährige Nicolas Raskin durfte gegen den Tabellenführer von Beginn an im Mittelfeld spielen. Bei den Brüggern durfte Winterneuzugang Krmencik wieder im Sturm starten.

Die Lütticher übernahmen auf dem desolaten Platz erst einmal die Initiative gegen den Serienprimus. Die Brügger hatten die erste Chance des Spiels nach ihrem zweiten Eckstoß. Der mit aufgerückte Innenverteidiger Deli setzte seinen Kopfball aber neben das Tor der Hausherren. Aus dem Spiel heraus gab es erst einmal keine Abschlüsse aufs Tor.

Die Brügger übernahmen allmählich das Kommando auf dem Platz. Bei den Lüttichern häuften sich die Ballverluste. Erst in der 20. Minute eine halbwegs gelungene Aktion in Richtung des Brügger Tors: Oulare wurde im Brügger Strafraum zu Boden gezogen. Für Schiedsrichter und Video-Schiedsrichter war aber alles in Ordnung. Eine Fehlentscheidung.

Zwei Minuten später bewahrte Bodart mit einem starken Einsatz gegen den Brügger Stürmer Krmencik seine Mannschaft vor einem Rückstand. Die Brügger ließen den Ball gut in den eigenen Reihen laufen und hatten den nächsten Abschluss in der 31. Minute durch Hans Vanaken. Letztendlich eine leichte Aufgabe für den Lütticher Schlussmann.

Das Spiel blieb aber weiterhin auf einem eher schwachen Niveau mit kaum nennenswerten Aktionen. Kurz vor der Pause war Bodart im Lütticher Kasten dann doch noch einmal doppelt gefordert. Der Standard-Schlussmann wahrte aber die Null. 0:0 war die logische Konsequenz zur Pause.

Beide Teams kamen unverändert aus dem Kabinentrakt. Das Duell wurde zwar nicht hochklassiger, aber zumindest umkämpfter. Eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff lenkte Brügges Schlussmann Mignolet einen Kopfball von Oulare noch über den Kasten.

Oulare war es, der nach einer hitzigen Phase auf dem Platz den nächsten Schuss in Richtung Brügger Tor abgab. Erneut konnte Mignolet den Ball über den Querbalken lenken. Der Druck der Lütticher nahm nun zu.

Ein schneller Konter der Brügger wurde dem Standard in der 79. Minute beinahe zum Verhängnis. Über zwei Stationen landete der Ball beim Brügger Kapitän Vormer. Der Niederländer konnte den Ball aber nur rechts neben das Tor setzen. Tore sollten keine mehr fallen.

Brügge empfängt am Samstagabend Abstiegskandidat Waasland-Beveren. Für die Lütticher geht es am Sonntag zum nächsten Topspiel nach Genk.

Christophe Ramjoie

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