Roller Bulls erkämpfen zweiten Saisonsieg

Die Roller Bulls Ostbelgien haben am 14. Spieltag der Rollstuhlbasketball-Bundesliga den zweiten Saisonsieg feiern können. Die Bulls setzten sich im Kellerduell gegen Zwickau knapp mit 58:55 durch.

Roller Bulls vs. Zwickau im Sportzentrum St. Vith (Bild: Christophe Ramjoie/BRF)

Bild: Christophe Ramjoie/BRF

Bei den Roller Bulls Ostbelgien meldete sich Schlüsselspieler Lorenzo Boterberg wieder fit. Die Gäste aus Zwickau, die mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, waren mit einem Rumpfkader nach Ostbelgien gereist. Unter anderem hat der gerade zu Saisonbeginn verpflichtete Litauer Mazvydas Butkevicius den Verein wegen der finanziell angespannten Situation wieder verlassen.

Die Mannschaft aus dem Osten Deutschlands ging im belgischen Osten erst einmal mit 4:0 in Führung. Nach einem eher nervösen Beginn im Abstiegsduell konnte Bart Nuelens mit zwei Treffern für die Hausherren ausgleichen (4:4).

Danach folgte ein ausgeglichener Schlagabtausch zwischen den beiden „Kellerkindern“. Nach etwas mehr als sieben gespielten Minuten brachte Lorenzo Boterberg die Bulls zum ersten Mal an diesem Nachmittag in Führung. Diese sollte bis zum Ende des ersten Viertels noch einmal wechseln.

Die Gäste aus Zwickau schafften es zu Beginn des zweiten Viertels, sich ein wenig abzusetzen. Die Bulls schafften es aber bis zur Pause, sich auf einen Punkt heranzukämpfen. Die mangelnde Wurfausbeute der Gastgeber war unter anderem ausschlaggebend dafür, dass die Roller Bulls gegen Zwickau im Hintertreffen lagen.

Zu Beginn des dritten Viertels schafften die Bulls die Wende und setzten sich ihrerseits mit fünf Punkten ab. Es blieb aber eine umkämpfte Partie. Die Roller Bulls sollten die Führung bis zum Ende des dritten Spielabschnitts aber nicht mehr aus der Hand geben. Die Bulls schafften es, sechs Punkte Vorsprung mit ins letzte Viertel zu nehmen.

Dieser Vorsprung sollte dann aber schnell bis auf zwei Zähler zusammenschmelzen, ehe Nuelens und Boterberg wieder den Vorsprung auf sechs Punkte erhöhen konnten. In trockenen Tüchern war für die Ostbelgier aber noch lange nichts. Zwickau kämpfte trotz Rumpfteam aufopferungsvoll.

Ein „Dreier“ eine Minute vor dem Ende machte es noch mal so richtig spannend, denn plötzlich wackelten die Bulls beim Stand von 56:53. Von der Freiwurflinie legte Marianne Buso noch einen Drauf und 56:55 war auf der Anzeigentafel zu sehen. Am Ende freuten sich die Bulls über ihren zweiten Erfolg in der Saison.

Das rettende Ufer sportlich zu erreichen, scheint für die Schützlinge von Trainer Jo Bongaerts schwierig. Die Hoffnung, in der kommenden Saison in der höchsten Spielklasse antreten zu dürfen, ist im St.Vither Sportzentrum aber omnipräsent. Die Play-down-Runde wird Klarheit bringen.

Roller Bulls vs. Zwickau im Sportzentrum St. Vith (Bild: Christophe Ramjoie/BRF)

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Christophe Ramjoie

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