Abwechslungsreich, bunt und von allem etwas

Die richtige Ernährung ist ein großes gesellschaftliches Thema. Aber gerade Sportler sind da noch mal auf ganz andere Weise mit konfrontiert. Was sie essen, muss nicht nur satt machen und gut schmecken, sondern sollte am besten auch noch die Leistungsfähigkeit verbessern.

Ernährung Sport

Illustrationsbild: Pixabay

Die meisten Sportler legen große Sorgfalt auf ihr Training. Daneben sind aber auch die Ernährung und die Regeneration zwei wichtige Säulen für einen erfolgreichen Athleten. Sagt die Ärztin und Ernährungsmedizinerin Dr. Ursula Manunzio.

Manunzio arbeitet im Bereich der Sportmedizin am Universitätsklinikum Bonn und an der Sporthochschule in Köln und ist darüber hinaus Triathlon-Trainerin, Skilehrerin und war im Behindertensport tätig.

Beim vierten Sportkongress, den die VoG Mediprosport im Ministerium in Eupen ausgerichtet hat, sprach sie über das Zusammenspiel von Ernährung und Regeneration. Und räumte gleich zu Beginn ihres Vortrags mit der mittlerweile immer mehr verbreiteten Annahme auf, eine vegane Ernährung mache einen guten Sportler: „Vegetarische Ernährungsweise ist kein Problem, von einer langfristigen veganen Ernährung wird im Sportbereich tatsächlich abgeraten. Man muss sich sehr gut auskennen, es ist sehr aufwendig und sehr kostenintensiv.“

Deshalb bevorzugt Manunzio die üblichen Ernährungsratschläge, die auch für Nichtsportler gelten: „Es sollte abwechslungsreich sein, es sollte bunt sein und es sollte von allem etwas dabei sein.“

Stephan Pesch

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