Matchfixing-Prozess: Mechelen steigt ab, Waasland-Beveren freigesprochen

Der KV Mechelen und vier seiner Vereinsverantwortlichen sind vom belgischen Fußballverband wegen Wettbewerbsverzerrung in der Saison 2017/2018 verurteilt worden. Waasland-Beveren hingegen wurde freigesprochen. Gegen das Urteil kann noch innerhalb von sieben Tagen Einspruch erhoben werden.

Mechelen's chairman Johan Timmermans celebrates after winning a soccer game between KAA Gent and KV Mechelen, the final of the Croky Cup competition, Wednesday 01 May 2019 in Brussels. BELGA PHOTO YORICK JANSENS

Bild: Yorick Janssens

Mechelen und vier Vereinsverantwortliche (Olivier Somers, Johan Timmermans, Stefaan Vanroy und Thierry Steemans) werden wegen Wettbewerbsverzerrung verurteilt.

Waasland-Beveren wird freigesprochen, genau wie die Vereinsverantwortlichen Walter Clippeleyr und Jozef Van Remoortel. Der Waasland-Beveren-Vorsitzende Dirk Huyck und der Finanzdirektor Olivier Swolfs wurden wegen Verstoßes gegen die Meldepflicht verurteilt.

Die Spielervermittler Dejan Veljkovic, Walter Mortelmans und Thomas Troch haben sich der Wettbewerbsverfälschung schuldig gemacht. Der Spielervermittler Evert Maeschalck wurde freigesprochen. Der Spieler Olivier Myny wurde ebenfalls freigesprochen.

Strafen

Der  KV Mechelen steigt ab, bekommt einen Punktabzug von zwölf Punkten, darf nächste Saison nicht auf europäischem Niveau spielen und ist eine Saison ist vom belgischen Pokal ausgeschlossen.

Waasland-Beveren, gegen das keine Disziplinarstrafe verhängt wird, bleibt in der 1. Division A. Beerschot Wilrijk rückt für KV Mechelen in 1. Division A.

Olivier Somers, Johan Timmermans und Thierry Steemans werden zehn Jahre für alle Aktivitäten innerhalb des Belgischen Fußballverbands gesperrt.

vrt/cr

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