Raeren-Trail dieses Jahr nur aus privater Initiative

Der Sportrat Raeren hat gemeinsam mit dem Raerun-Komitee aus finanziellen und auch aus organisatorischen Gründen beschlossen, dass es den Volkslauf in dieser Form vorläufig nicht mehr geben wird. Eine Privatinitiative soll den Raeren-Trail nächste Woche aber wiederbeleben.

Jean Herpers (Bild: BRF)

Jean Herpers (Bild: BRF)

Elf Auflagen des Raeruns wurden erfolgreich durchgeführt. Eine zwölfte Auflage scheint vorläufig ausgeschlossen.

Eine Privatinitiative des in Raeren wohnhaften Ausdauersportlers Jean Herpers könnte den Trail aber eventuell wiederbeleben. Nächste Woche organisiert der gebürtige Niederländer den Trail.

Dabei geht es Herpers nicht nur um den sportlichen, sondern auch den sozialen Aspekt. Der Wahl-Raerener möchte anderen Läufern die Möglichkeit geben, die schöne Landschaft beim Lauf zu entdecken.

„Die Leute können sich bei mir treffen und umziehen. Dann fahren wir zusammen zum Start und laufen gemeinsam“, erklärt Herpers. „Wir werden während des Laufens auch manchmal stoppen, um uns zu dehnen, aber auch damit die Letzten noch nachkommen können.“

„Nach zwölf Kilometern kommen wir bei mir zuhause wieder an. Da gibt es zu essen und trinken. Wer will, kann mit mir weiterlaufen – die nächsten 14 Kilometer. Ziel ist dann die Sporthalle“, sagt Herpers. „Danach gibt es noch Suppe und ’stokbrood‘ (Baguette) bei mir“.

30 Leute haben sich für den Lauf schon mal angemeldet, doch es dürfen auch gerne mehr Teilnehmer werden, so der Organisator. „Laufen ist immerhin ein einfacher Sport – und es sind auch nicht viele Straßen zu überqueren.“

cr/rasch

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