Europa League: KRC Genk mit gutem Auftakt

Der KRC Genk ist mit einem Sieg in die Gruppenphase der Europa League gestartet. Gegen den schwedischen Verein Malmö FF setzten sich die Limburger mit 2:0 durch. Trossard und Samatta waren die Genker Torschützen.

Bild: Yorick Jansens/Belga

Genk-Coach Philippe Clement brachte seine stärkste Elf zum Start der neuen Europa League  aufs Feld. Bei Malmö standen mit Lasse Nielsen, Andres Christiansen und Behrang Safari drei ehemalige Spieler aus der 1. Division auf dem Platz. Bekanntester Spieler bei den Schweden ist Kapitän Markus Rosenberg, der unter anderem bei Ajax oder auch Werder Bremen schon unter Vertrag gewesen ist.

Die Genker Arena war für den ersten Auftritt der Limburger in der Europa League längst nicht ausverkauft. Der Anhang Malmös zündete im wahrsten Sinne des Wortes erst einmal ein Feuerwerk ab, bevor es zur ungewohnten Anstoßzeit um 18 Uhr 55 los ging. Nach 9 Minuten gab es den ersten Schuss auf das Tor der Schweden durch Neu-Nationalspieler Leandro Trossard. Zwei Minuten später folgte eine Direktabnahme aus der zweiten Reihe durch Ruslan Malinovskyi.

Genk nahm nun eindeutig das Heft in die Hand und spielte sich in der 14. Minute schön in den Strafraum der Gäste. Pozuelo setzte das Leder weit über den Kasten. Malmö beschränkte dich auf Konter, gewann aber nach rund zwanzig gespielten Minuten etwas mehr Selbstvertrauen. Die Schweden tauchten einige Male gefährlich im Genker Strafraum auf.

Joakim Maehle kam nach starkem Einsatz in der 32. Minute zur nächsten Chance der Genker. Johan Dahlin konnte den Schuss aus 20 Metern aber problemlos aufgreifen. Maehle war auch bei der nächsten Aktion der Genker beteiligt. Der dänische Verteidiger schnappte sich den Ball als Malmö im Spielaufbau war, beschleunigte über die rechte Seite und brachte das Leder zum im Strafraum völlig freistehenden Trossard, der zum 1:0 einnetzte. Kurz vor der Pause ging es erneut schnell über rechte Genker Angriffsseite. Ndongala war entwischt und brachte den Ball scharf in den Strafraum. Die Hereingabe war etwas zu hart für Trossard, der das Leder verpasste.

Am nächsten Spieltag der Gruppe I tritt der KRC Genk beim norwegischen Vertreter Sarpsborg an.

Christophe Ramjoie

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