European Championships: Eine Erfolgsstory bei der Premiere

Der Erfolg der European Championships sorgt auch bei anderen Sportarten für Interesse. In vier Jahren soll es eine Neuauflage der Spiele geben und sie könnten weiter wachsen.

Koen Naerts

Marathon-Läufer Koen Naerts holte am Sonntag die dritte Gold-Medaille für Belgien (Bild: Jasper Jacobs/Belga)

Die European Championships in Glasgow waren aus belgischer Sicht ein voller Erfolg. 118 belgische Athleten nahmen an den verschiedenen Disziplinen teil und am Ende gab es 19 Medaillen. Eine Bilanz, die in Belgien eher ungewohnt ist, an die sich die sportbegeisterten Belgier aber sicherlich gewöhnen können.

Vor allem Randsportarten wurden in den Fokus gerückt: Gold für Thiam im Siebenkampf, die 4x 400 Meter Staffel der Männer, den Marathonläufer Koen Naert oder auch für die Turnerin Nina Derwael zeigen das Potenzial der Belgier im Sport.

Glasgow und Berlin haben gezeigt, dass dieses Format mit zeitgleichen Europameisterschaften in verschiedenen Sportarten ein erfolgreicher Ansatz ist. Tatsächlich ist aus den Sportarten, die an der Premiere der Multisport-EM mit Leichtathletik in Berlin, sowie Schwimmen, Turnen, Radsport, Triathlon, Rudern und Golf in Glasgow beteiligt waren, eigentlich nur Positives zu hören.

2022 soll es eine Neuauflage geben. Wo, steht noch nicht fest. Angesichts starker Fernsehquoten und deutlich gestiegener Aufmerksamkeit für Athleten und Sponsoren sollen die Europäischen Meisterschaften sogar noch ausgeweitet werden. Die Kräfte zu bündeln und auch den kleineren Sportarten endlich mehr Aufmerksamkeit zu schenken, ist sicherlich eine gute Sache.

Christophe Ramjoie

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