Halbmarathon „Rund um den See“ in Bütgenbach

Cedric Raemackers vom Leichtathletikclub Hannut hat den Halbmarathon "Rund um den See" in Bütgenbach in 1:15:15 Stunden gewonnen. Er hatte im Ziel 40 Sekunden Vorsprung auf Vincent Mottoul aus Wanze. Bester Ostbelgier war Jerome Hilger-Schütz vom AC Eifel in 1:18 Stunden auf dem sechsten Platz.

Mit Yannick Hackens vom ERT Kelmis (15. in 1:22:42) und Rainer Rupp vom AC Eifel (19. in 1:25:39) konnten sich zwei weitere Ostbelgier unter den Top 20 platzieren.

Bei den Frauen ging der Sieg an die Lokalmatadorin Gaby Andres aus Nidrum. Sie erreichte in einer Zeit von 1:28:42 Stunden den 25. Gesamtplatz und verwies Jule Prins (Teamsport Rang) mit nur fünf Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Mit Kerstin Heinen (Siebte in 1:37:19), Andrea Rozein (Zehnte in 1:41:22), Sabine Dries (Elfte in 1:41:51) und Ellen Goffart (12. in 1:42:58) konnten sich weitere Ostbelgierinnen gut platzieren. 300 Läuferinnen und Läufer gingen beim Halbmarathon an den Start.

Beim Volkslauf über 5,7 Kilometer gewann Patrick Jacobs vom TV Konzen in 19:41 Minuten. Olivier Fraipont vom LAC Eupen (20:00) und Mika Pauquet vom AC Eifel (20:09) folgten auf den weiteren Podiumsplätzen. Mit Noah Heinen (Sechster in 21:06), Johannes Schröder (Neunter in 21:31) und Geert Van Kerckhoven (Zehnter in 21:36) schafften drei weitere Ostbelgier den Sprung in die Top 10.

Bei den Frauen gewann die 17-jährige Sonja Vernikov aus Mechernich in 21:18 Minuten als Gesamtachte. Sie verwies Tanja Pesch (TUS Kreuzweingarten – 23:13) und Marie Wiesemes vom SC Bütgenbach (24:53) auf die Plätze zwei und drei.

Die Wertung um den BRF Team-Cup gewann die Mannschaft des SC Bütgenbach bestehend auf Noah Heinen, Johannes Schröder und Marie Wiesemes vor dem AC Eifel mit Mika Pause Pauquet, Didier Löfgen und Jos Werding.

Mit 175 Teilnehmern beim Volkslauf und 75 Kindern kamen die Veranstalter auf insgesamt 550 Teilnehmer.

Volkslauf

Bereits zum 38. Mal hat der SC Bütgenbach an diesem Wochenende die sogenannte „Rund um den See“ organisiert. Neben dem Halbmarathon auf einer Strecke von knapp 21 Kilometern um den Bütgenbacher See boten die Veranstalter in diesem Jahr erneut einen Volkslauf über 5,5 Kilometer an.

Insgesamt 175 Läufer und Läuferinnen gingen für den Volkslauf an den Start. Nach knapp 19 Minuten und 44 Sekunden konnte sich Patrick Jakobs vom TV Konzen als Erster im Ziel feiern lassen. Für den Sieg habe er in der prallen Sonne zwar das Tempo nicht so anziehen können wie sonst, doch habe es am Ende gereicht, so Jakobs: „Ich hatte genug Vorsprung. Am Ende habe ich noch etwas Tempo raus geholt, da ich morgen noch ein Rennen habe und ich denke, ich kann zufrieden sein.“

Als Zweiter erreichte mit Olivier Fraipont vom LAC Eupen bereits der erste Ostbelgier die Ziellinie am Sport- und Freizeitzentrum Worriken. Mit einer Zeit von 20 Minuten und 02 Sekunden erreichte er 10 Sekunden vor Mika Pauquet das Ziel. Für Olivier Fraipont war die Freude auf dem zweiten Platz gelandet zu sein riesig: „Ich fühle mich gut und ich bin sehr zufrieden. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich habe zwar schon gehofft, etwas weiter nach vorne zu kommen, aber nicht auf den zweiten Platz. Ich denke, mein Start war gut und am Ende hatte ich wieder etwas Kraft, um sogar noch jemanden zu überholen.“

Bei den Frauen landete ebenfalls eine Ostbelgierin auf dem Treppchen. Marie Wiesemes vom SC Bütgenbach lief als dritte Frau ins Ziel. In der Gesamtwertung erreichte sie den 27. Platz: „Ich bin, glaube ich, eine halbe Minute schneller als letztes Jahr gewesen. Und trotz des Wetters habe ich ganz gut abgeschnitten. Ich bin froh, es waren dieses Jahr auch sehr viele Läufer am Start, und daher hatte man auch mehr die Möglichkeit, sich an andere dran zu hängen. Das hat dann auch eigentlich ganz gut geklappt, deswegen bin ich sehr zufrieden.“

Jetzt stehe nach dem doch sehr anstrengenden Lauf in der Hitze erst einmal Erholung an, so Wiesemes.

Runde um den See

Für die Läufer des Halbmarathons „Rund um den See“ galt es, noch ein ganzes Stück länger in der Wärme auszuhalten. Auf die 301 Teilnehmer, die gleichzeitig mit den Läufern des Volkslaufes auf die Strecke gingen, wartete eine knapp 21 Kilometer lange Runde um den Bütgenbacher See.

Nach 1 Stunde und 15 Minuten bog der Führende Cédric Raemackers mit einem uneinholbaren Abstand von knapp 40 Sekunden auf die Zielgerade ein. Unter Applaus überquerte er dann wenige Sekunden später völlig erschöpft aber überaus zufrieden die Ziellinie. Das sei ein sehr schöner Sieg gewesen, einer der schönsten Siege seiner bisherigen Karriere. Einen Lauf der Challenge Delhalle zu gewinnen, sei sicher nicht einfach. Vor allem, da er nicht der größte Favorit auf einem Sieg sei, habe er bei der Runde um den See von der Abwesenheit anderer Konkurrenten profitiert, so Raemackers.

Es sei also gut gelaufen. Bereits zu Beginn des Rennens habe sich eine Gruppe aus fünf oder sechs Leuten an der Spitze abgesetzt. Nach circa 45 Minuten sei er jedoch alleine mit dem schlussendlichen Dritten Oumarou Yahaya davon gezogen. Dass er dann irgendwann nur noch alleine an der Spitze unterwegs gewesen sei, habe er erst auf der Höhe der Talsperre gemerkt.

Als bester ostbelgischer Teilnehmer bei der „Runde um den See“ erreichte Jérôme Hilger-Schütz als Sechster das Ziel. Nachdem er fünf Jahre nicht in Bütgenbach an den Start gegangen war, um ein wenig Abwechslung zu haben, wollte er in diesem Jahr erneut angreifen. „Eigentlich bin ich ganz zufrieden, das war noch einmal eine Feuertaufe nach langer Abwesenheit und das erste Mal, dass ich nach sechs Monaten auch mehr als 20 Kilometer am Stück gelaufen bin, also dafür war es dann ganz gut.“

Das Tempo bei der 38. Ausgabe der „Runde um den See“ sei jedoch nicht so hoch gewesen wie damals, so Jérôme. ‚Die Spitzentruppe war schon gut unterwegs für diese Temperaturen, aber insgesamt waren sie schon wesentlich langsamer als ich damals. Ich glaube, meine Siegerzeit war vor Jahren 1 Stunde und 12 Minuten. Heute war ich auf meinem 6. Platz knapp unter 1 Stunde und 18 Minuten.“

Gaby Andres landete in der Gesamtwertung auf dem 25. Platz und erreichte als erste Frau das Ziel knapp vor der zweiten Frau Jule Prins. Beide leisteten bis zum Schluss einen spannenden Zweikampf um Platz eins: „Ich musste jedenfalls so hart kämpfen. Ich hatte die ganze Strecke eine junges Mädchen aus Deutschland hinter mir, die mit ihrem Mann lief. Nach acht Kilometern kam dann Pascal Langer und dann musste ich die ganze Zeit kämpfen.“

mb/wb/re

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150