18. Internationales Judoturnier in Eupen ein voller Erfolg

Bereits zum 18. Mal hat der Königliche Judo und Jiu Jitsu Club Eupen zu einem großen internationalen Euregioturnier in Eupen eingeladen. Wie auch in den vergangenen Jahren sind viele Vereine der Einladung in die Halle am Stockbergerweg gefolgt.

18. Internationales Judoturnier in Eupen (Bild: Robin Emonts/BRF)

18. Internationales Judoturnier in Eupen (Bild: Robin Emonts/BRF)

Der Präsident des Eupener Judo Klubs, Ralph Godesar, zeigte sich zufrieden mit der Resonanz. „Es läuft sehr gut, wir haben eine rege Teilnahme. Wir haben Teilnehmer aus Deutschland, Luxemburg und auch aus ganz Belgien da“, sagte Godesar während des Turniers am Samstag im BRF-Interview.

Die Verantwortlichen hatten wie auch in den vergangenen Jahren mit circa 250 Sportlern gerechnet. Nach den ersten Kämpfen war jedoch festzustellen, dass sich schätzungsweise sogar mehr als 300 Kämpfer auf den Weg nach Eupen gemacht hatten – sodass die Medaillen, die an jeden Kämpfer verteilt werden sollten, nicht ausreichten. Für Nachschub war jedoch schnell gesorgt. „Der Club hat sehr viel Werbung gemacht. Auch in Deutschland und in Luxemburg. Deshalb auch die große Resonanz, schätze ich“, erklärte Godesar.

Dementsprechend groß war auch der Aufwand für die Schiedsrichter, die fast pausenlos auf allen Matten gefordert waren, um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen. Ab der Kategorie der U11 waren Kämpfer aller Alters- und Gewichtsklassen anwesend.

Auch der Königliche Judo und Jiu Jitsu Club Eupen war mit zahlreichen Sportlern auf dem eigenen Turnier vertreten. Dazu zählte auch Marys Hermanns. Er ist seit einigen Monaten im Judoclub Eupen und für ihn war das Turnier eine Premiere. „Ich bin sehr aufgeregt, weil ich zum ersten Mal mit so vielen heute kämpfe und das ist schon recht aufregend“, erzählte Marys Hermanns.

Marys Hermanns ist eins von zehn neuen Mitgliedern, die der Verein in den letzten Jahren dazugewinnen konnte. Mit aktuell knapp 60 Mitgliedern kann der Club zwar nicht mit den glorreichen Zeiten mit weit mehr als 100 Mitgliedern mithalten, ist jedoch auf einem guten Weg.

Davon ist auch Präsident Ralph Godesar überzeugt. „Heutzutage ist es sehr schwer, Mitglieder zu bekommen. Judo ist nämlich ein harter Sport und das Angebot an Sportarten ist sehr groß. Wir stecken jedoch sehr viel Arbeit in unsere Jugendarbeit, da die Jugendarbeit die Zukunft eines Klubs ist. Und darauf können wir aufbauen.“

Doch auch auf nationaler Ebene sieht Godesar den Judosport gut aufgestellt. „Belgien ist auf jeden Fall eine Judo-Nation. Wir haben auf internationalem Niveau sehr viele belgische Vertreter, die dort auch mithalten können. Außerdem wird die Jugendarbeit die Zukunft sichern.“

Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Sportes in Belgien und vor allem in Eupen sind also gesetzt und der Königliche Judo und Jiu Jitsu Club Eupen kann für die 19. Ausgabe der Euregioturniers im nächsten Jahr planen.
Dann auch von vorneherein mit einer noch größeren Menge an Medaillen als in diesem Jahr.

Robin Emonts

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