Judo: Nikiforov unterlag nur dem „Unschlagbaren“

Der Judoka Toma Nikiforov ist Vizeweltmeister in der Offenen Kategorie geworden. Im Finale in Marrakesch unterlag Nikiforov dem Franzosen Teddy Riner.

Toma Nikiforov im Kampf gegen Teddy Riner (11.11.2017)

Toma Nikiforov im Kampf gegen Teddy Riner (Bild: Fadel Senna/AFP)

Für Riner war es schon der zehnte WM-Titel insgesamt. Der „unschlagbare“ Franzose hat damit 144 Kämpfe in Folge gewonnen.

Die Judo-Weltmeisterschaft in der Offenen Gewichtsklasse wurde erst zum dritten Mal ausgetragen. Teddy Riner hatte schon die erste Auflage im Jahr 2008 in Frankreich für sich entschieden. Bei der zweiten Ausgabe war er nicht dabei. Nun fand die WM also in Marokko statt.

In der ersten Runde hatte Toma Nikiforov sich gegen den Lokalmatadoren Hajji durchgesetzt. Dann bezwang er nacheinander den Georgier Matiasjvili und den Russen Michailin, beide mit Ippon.

Im Halbfinale war Nikiforov eine Nummer zu groß für den Japaner Kageura: Er siegte wieder mit Ippon und qualifizierte sich für den Endkampf.

Im Finale gegen Riner hielt Nikiforov, der eigentlich eine Gewichtsklasse tiefer kämpft als der Franzose, lange Zeit gut mit. Aber Riner konnte zweimal mit Waza-ari punkten und entschied den Kampf so für sich.

Neben zehn WM-Titeln hat Riner auch zwei Olympische Goldmedaillen vorzuweisen. Für Nikiforov ist es die zweite WM-Medaille. 2015 holte er Bronze in seiner „normalen“ Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm.

vrt/sp

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