Alemannia Aachen mit Kampf zum ersten Sieg

Die Alemannia Aachen hat am dritten Spieltag der Regionalliga-West vor 5.700 Zuschauern den ersten Saisonsieg eingefahren. Gegen Rödinghausen setzten sich die Alemannen mit 3:1 durch.

Die nach der Insolvenz des Vereins neu formierte Mannschaft von Trainer Fuat Kilic legte am Tivoli gegen die Gäste aus Rödinghausen stark los und hatte bereits in der 2. Minute durch Stürmer Torunarigha die Großchance zur Führung. Heimann im Tor der Gäste konnte aber klären. Im Anschluss ein wenig Leerlauf, was die Torraumszenen anbelagt. Der nächste gefährliche Angriff ging in der 18. Minute über die linke Seite. Tobias Mohr Vorlage verpasste Torunarigha knapp.

Im dritten Anlauf klappte es dann für den Stürmer der Alemannia. In der 33. Minute erneut ein Angriff über die linke Seite. Torunarigha stieg am höchsten und köpfte zur verdienten Aachener 1:0-Führung ein. Die Flanke kam erneut von Tobias Mohr. Vier Minuten später eine gute Möglichkeit für Rödinghausen. Marius Bülter zog aus zwanzig Metern ab und verpasste nur knapp. Der nächste Ball aufs Aachener Tor wurde noch gefährlicher. Der Flugkopfball Kacinoglus touchierte den Querbalken.

Nach der starken Phase der Gäste hatte Tobias Mohr selbst die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Mohr wollte aus gut 40 Metern das leere Tor treffen, da Torsteher Niclas Heimann nach einer Abwehr nicht mehr im Kasten stand. Wenig später verhinderte der Rödinghausener Schlussmann den nächsten Aachener Treffer mit einem beherzten Einsatz gegen Daniel Hammel. Danach war Halbzeit.

Den ersten Schuss aufs Tor in Durchgang zwei gab es in der 50. Minute. Der Schuss Marius Bülters von der Strafraumgrenze war aber kein Problem für den Aachener Torsteher Mark Depta. Schock für die Alemannia in der 66. Minute, als Tobias Steffen in seiner Vorwärtsbewegung nicht gestört wurde und ungehindert von der Strafraumgrenze aufs Tor halten konnte. Das 1:1 war die Folge.

Rödinghausen drängte auf die Führung. Das Tor machten aber die Aachener. Nach Flanke von der rechten Seite kam der eingewechselte Arda Nabi völlig ungehindert zum Kopfball im Strafraum und traf zum 2:1 in der 81. Minute. Zwei Minuten später gab es Foulelfmeter für die Schwarz-Gelben. Der eingewechselte Yesilova wurde nach einem Konter regelwidrig im Strafraum zu Fall gebracht. Fejzullahu verwandelte sicher.

Christophe Ramjoie

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