Sportbund Eupen steht vor großen Herausforderungen

Der Sport hat sich auch auf regionaler Ebene enorm weiterentwickelt. Die Strukturen auf Verwaltungsratsebene sind immer professioneller geworden, um nur ein Stichwort zu liefern. Aber es kommen weitere Herausforderungen auf die Verantwortlichen zu.

Anne Brüll im Gespräch mit BRF-Redakteur Stephan Pesch (Archivbild: BRF)

Anne Brüll im Gespräch mit BRF-Redakteur Stephan Pesch (Archivbild: BRF)

Der Eupener Sportbund ist als einziger Sportbund der Deutschsprachigen Gemeinschaft seit 2013 auf professioneller Ebene unterwegs. Die Aufgaben werden aber immer komplexer. Daher ist es der Wunsch des Sportbundes, diese Professionalität weiter voran zu treiben.

„Jetzt stehen wir vor der Herausforderung, das reicht nicht unbedingt“, sagt Anne Brüll, Geschäftsführerin des Eupener Sportbunds. „Mit dem Aufschwung des Vereinslebens und auch mit anderen Anforderungen, die wir uns auch selber stellen, sehen wir einfach Bedarf – ob es nun auf der hauptamtlichen oder ehrenamtlichen Ebene ist.“ Dabei geht es nicht nur um Sportveranstaltungen – auch Newsletter und Internetseite müssen in der heutigen Zeit professionell sein.

Was passiert mit dem alten Hallenbad?

Eine wahre Großbaustelle ist die Akte Sportzentrum Stockbergerweg. Bereits vor einigen Monaten hat sich dazu eine eigene Arbeitsgruppe gebildet. „Wir sind jetzt auch in der Phase, dass wir unsere Vereine ganz konkret einladen, daran teilzunehmen.“ Denn: Wenn das neue Wetzlarbad irgendwann fertig gestellt sein wird, wird das alte Hallenbad am Stockberger Weg sicherlich geschlossen, so Anne Brüll weiter.

Dann stellt sich die Frage: „Was passiert mit dem Raum? Da wollen wir den Bedarf zunächst einmal abstecken“. Die bestehende Infrastruktur wurde bereits geprüft, „dann wird man sehen, was man da planen kann“, so die Sportbund-Chefin. Gedanken dazu habe man sich bereits gemacht, jetzt wolle man die Partner mit ins Boot holen.

Es steht viel auf dem Programm in den nächsten Jahren…

CR - Foto: BRF