Kathy Hendrich: Vom Nachwuchstalent zum Vorbild

Kathy Hendrich aus Kettenis kann auf ein bewegtes Sportjahr 2016 zurückblicken: Mit der Teilnahme der deutschen Frauen-Nationalmannschaft an den Olympischen Spielen in Rio erlebte sie im vergangenen Jahr einen Höhepunkt in ihrer bisherigen Karriere - und mit der EM 2017 steht ihr ein weiteres Highlight bevor.

Kathy Hendrich

Für die deutsche Fußball-Nationalspielerin Kathy Hendrich war das Sportjahr 2016 sicher ein weiterer Schritt nach vorne in der Karriere. Höhepunkt des Jahres war natürlich die Goldmedaille der deutschen Frauen-Nationalmannschaft in Rio bei den Olympischen Spielen.

Auch wenn Kathy Hendrich keine einzige Minute auf dem Platz gestanden hat, war es eines der Highlights ihrer Karriere. „Ich war am Ende einfach nur glücklich, dabei zu sein. Wir haben ja trotzdem alles miterlebt: Wir haben mit der Mannschaft trainiert, wir sind mit zu den Spielen gefahren und waren mit in der Kabine. Von daher war man doch näher dran, als man am Anfang vielleicht gedacht hat. Und dass wir trotz der holprigen Gruppenphase noch so weit gekommen sind und dann am Ende sogar gewonnen haben, das war einfach nur unglaublich“, so Hendrich im BRF-Interview.

Mit der EM in den Niederlanden steht Hendrich jetzt ein weiterer Höhepunkt ihrer Karriere bevor. Zum ersten Mal ist auch Belgien dabei. „Ich habe gegen die Mannschaft noch nicht gespielt, aber in der U-Mannschaft habe ich schon mal gegen Belgien gespielt. Belgien ist immer ein sehr unangenehmer Gegner. Die kommen immer sehr über den Kampf und spielen aggressiv. Wie sie jetzt dieses Jahr abschneiden werden, müssen wir mal schauen. Ich denke, dass jede Mannschaft unberechenbar sein wird. Von daher müssen wir einfach mal abwarten, wie es laufen wird.“

Bei ihrem Verein, dem 1. FFC Frankfurt, setzt man derzeit vermehrt auf die Jugend. Als eine der erfahreneren Spielerinnen der Mannschaft übernimmt Hendrich hier auch eine Vorbildfunktion. „Das ist auch für mich eine neue Erfahrung, dass ich jetzt mehr Verantwortung übernehmen muss und auch möchte – auf dem Platz, aber auch neben dem Platz. Ich möchte den jüngeren Spielerinnen dabei helfen, sich an das Niveau zu gewöhnen. Aber ich glaube auch, dass das für mich persönlich gut ist, weil man mit seinen Aufgaben wächst, ich mich weiterentwickeln kann und sich das auch auf mein fußballerisches Können auswirkt.“  

cr/mg - Archivbild: privat

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