Yannik Reuter: Ein Platz unter den 150 Besten der Welt ist das Ziel

Der St. Vither Tennisspieler Yannik Reuter hat in seinem sechsten Jahr als Profi die bislang erfolgreichste Saison absolviert. Resultat war ein Aufstieg bis auf Rang 195 der Tennisweltrangliste.

Yannik Reuter (Archivbild)

Yannik Reuter (Archivbild)

Reuter nahm unter anderem an der Qualifikationsrunde der US-Open und dem Challenger-Finale in Brest teil. Aktuell liegt der 25-Jährige aus St. Vith auf Rang 205 der Weltrangliste.

„Es ist die erste Saison, in der ich von Anfang an gute Resultate hatte. In den Jahren vorher war es immer nur ein halbes Jahr, das gut war. Das fing im Juli oder August an. Und das ist dann zu wenig, um in der Weltrangliste höher zu stehen“, sagt Yannik Reuter im BRF-Interview.

Außerdem trainiert er nun wieder mit seinem früheren Trainer Christophe Delahaye. „Den hatte ich schon in Eupen, als ich 14 war. Er hat mir nochmal Selbstvertrauen gegeben. Das war der richtige Schritt, denke ich.“

Für das Jahr 2016 hatte sich Reuter vorgenommen, unter die Top 250 zu kommen. „Seit zwei, drei Jahren hatte ich das Gefühl, dass ich viel besser spielen kann als das, was meine Klassierung aussagt – zwischen Platz 300 und 400. Mein erstes Ziel war dann, wenigstens mal die Qualifikation für ein Grand-Slam-Turnier zu spielen.“

Australian Open

Jetzt bereitet er sich auf die Qualifikationsrunde zu den Australian Open vor. „Ich hoffe natürlich, mindestens eine oder zwei Runden weiter zu kommen. Ein Traum wäre natürlich, sich dann mal für ein Grand-Slam-Turnier zu qualifizieren.“

2017 möchte Reuter in die Top 150 der Tennisweltrangliste klettern. „Ich denke, das ist realistisch. Dieses Jahr habe ich gesehen, dass ich gegen viele gute Spieler gewonnen habe, auch Spieler aus den Top 100. Und wenn ich verloren habe, war es ziemlich eng.“

„Daran sehe ich, dass ich das Niveau habe, um da mitzuspielen. Jetzt muss ich noch etwas regelmäßiger werden und in einigen Bereichen noch etwas arbeiten. Dann ist das auf jeden Fall machbar.“

cr/km - Archivbild: Virginie Lefour/Belga

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