Nachwuchs-WM der Kegler im Eupener „Hexenkessel“

80 Kegler aus sechs Nationen sind bei der Weltmeisterschaft der U18 und U24 in Eupen an den Start gegangen. Neben den beiden großen Delegationen aus Deutschland und Brasilien waren auch die Niederlande, Luxemburg, Frankreich und Gastgeberland Belgien bei dieser WM vertreten.

Kegel-WM in Eupen

Das Gros der Medaillen räumte der deutsche Keglernachwuchs ab. Aus belgischer Sicht gab es zwei Bronzemedaillen für die Provinz Luxemburg: Dylan Ory landete im U18-Einzel auf dem dritten Platz. Jason Cardron und Jennifer Maissin landeten im Team-Doppel auf Rang drei. Die sechs ostbelgischen Vertreter bei dieser Kegel-WM hatten mit der Medaillenvergabe nichts zu tun.

An den sechs Veranstaltungstagen herrschte im Eupener Keglerheim allerbeste WM-Stimmung – und das nicht nur aufgrund der hohen Temperaturen, die selbst den Brasilianern zusetzten. Aber nicht nur die Atmosphäre ließ Jonny Deliège, den Verbandspräsidenten der deutschsprachigen Kegler, positiv auf die WM zurückblicken.

„Wir hatten natürlich Bedenken, durch diese kurzfristige Änderung“, sagt Deliège im BRF-Interview. Ursprünglich sollte die WM in Kelmis ausgetragen werden, wegen Differenzen mit dem neuen Pächter der Sportanlage zog die WM dann aber ins Eupener Keglerheim um. „Aber vom sportlichen und vom organisatorischen Ablauf her ist alles gut gelaufen. Das Personal hat gut mitgezogen. Wir sind rundum zufrieden.“

cr/km - Bilder: Christophe Ramjoie/BRF