„Kiss-In“: Rund 100 Menschen in Eupen setzen Zeichen gegen Homophobie

Zum Tag gegen Homophobie am 17. Mai haben am Dienstagabend in Eupen rund 100 Menschen an einem "Kiss-In" teilgenommen.

"Kiss-In" in Eupen

Die Aktion sollte darauf aufmerksam machen, dass auch bei uns weiterhin zahlreiche Menschen unter Homophobie leiden und die Toleranz für andere sexuelle Orientierungen fördern.

Was es damit genau auf sich hatte, erklärt Mitorganisator Uwe Köberich: „Es ist etwas anderes als ein „Sit-In“. Leute kommen zusammen, drücken, küssen sich oder machen einfach eine Geste der Liebe, wie ein Herz in die Luft, um einfach ein Statement zu setzen für die Liebe.“ Die Botschaft dahinter ist, „dass wir alle Menschen, dass wir eine Einheit sind und zusammenhalten müssen, egal wer wir sind, welche Farbe, welche sexuelle Orientierung wir auch haben“, so Uwe Köberich.

ake/sr - Bilder: Anne Kelleter/BRF, Jannis Mattar