Büllinger Gemeinderat genehmigt weitere 500.000 Euro für die Straßen

Die Gemeinde Büllingen stockt die Mittel für Straßenteerungen in diesem Jahr auf eine Million Euro auf. Damit werden die bisher eingeplanten Gelder verdoppelt. Dass diese Erhöhung aber kurzfristig als Zusatzpunkt eingereicht wurde, nannte die Opposition "skandalös". Sie verließ demonstrativ den Sitzungssaal.

Büllingens Bürgermeister Friedhelm Wirtz sprach davon, die „Gunst der Stunde“ nutzen zu wollen: Die erste Ausschreibung war überraschend niedrig ausgefallen. Und nach der Rechnungsablage steht weiteres Geld zur Verfügung, das auf der Bank nichts einbringt. Stattdessen lasse sich der Bedarfskatalog für den Wegeunterhalt mit diesem „großen Schritt“ weitgehend abarbeiten.

Oppositionssprecher Rainer Stoffels meinte, die FBB sei nicht dagegen, dass Straßen geteert werden, zumal die Preise günstig sind. Doch gehöre so etwas nicht „holterdiepolter“ in den Gemeinderat. Zusammen mit seinen Fraktionskollegen Alexander Miesen und Andreas Pflips stand er auf und ging! Die Mehrheit hieß daraufhin die zusätzlichen Gelder gut – „einstimmig“, wie Friedhelm Wirtz bemerkte.

In Büllingen wird der Kreisverkehr an der Trierer Straße neu gestaltet. Vorgesehen ist unter anderem eine geschwungene Skulptur. Sie soll im Kern das Büllinger Gemeindewappen tragen. Wie bisher können alle Vereine der Gemeinde den Kreisverkehr nutzen, um für ihre Veranstaltungen zu werben. Geplant sind auch saisonale Motive zur Weihnachts- oder Osterzeit. Ein Modell des neugestalteten Kreisverkehrs ist im Büllinger Gemeindehaus zu sehen.

Vorschlag zur Neugestaltung des Büllinger Kreisverkehrs

Stephan Pesch - Illustration: Denis Bongartz