St. Vith macht prinzipiell mit beim PPP-Schulprojekt

St. Vith macht mit beim PPP-Schulbauprojekt. Der Stadtrat stimmte mit großer Mehrheit der prinzipiellen Vereinbarung zu. Weitere Partner sind die VoG Bischöfliche Schulen, das ZAWM und die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, die federführend ist.

Ausgegangen wird von zwei Jahren Planung und vier Jahren Bauphase. Was wo wie um- oder ausgebaut wird, steht noch nicht fest. Ende April wird Schulschöffin Christine Baumann-Arnemann die Gemeinde als Trägerin der Städtischen Grundschule bei einem ersten inhaltlichen Treffen vertreten. Bis dahin soll die Schulkommission des Stadtrates getagt haben. Denn schon jetzt geht es laut Herbert Hannen darum, grundsätzliche Dinge zu klären, wie Standortfragen oder wer mit wem zusammenarbeiten will und könnte.

Sandra Knauf und Karlheinz Berens äußerten grundsätzliche Zweifel am Konstrukt der öffentlich-privaten Partnerschaft – sie enthielt sich, er stimmte dagegen. Paul Bongartz begrüßte das Projekt, bedauerte aber, dass die EU durch ihre SEK-Normen dieser „Privatisierung auf Zeit“ den Weg bereite. René Hoffmann umschrieb die prinzipielle Vereinbarung so: Sie sei der Startschuss zu einem Marathonlauf. Die Strecke werde später festgelegt. Jetzt gehe es nur darum, zu entscheiden, ob die Gemeinde mitlaufe oder nicht.

In St. Vith ist Lydia Den Tandt als neues Stadtratsmitglied vereidigt worden. Sie ersetzt Irene Kalbusch-Mertes, die aus Alters- und Gesundheitsgründen auf ihren Sitz verzichtet hat.

Stephan Pesch