Preis des Parlaments in Eupen verliehen

In Eupen sind der Fotograf Johannes Weber für den Bildband "Scheunentore" und der Autor Paul Schmitz für seine Autobiografie "Kriegskind" mit dem Preis des Parlaments ausgezeichnet worden.

In Eupen ist Freitagabend der Preis des Parlaments verliehen worden. Preisträger 2015 sind der Fotograf Johannes Weber für den Bildband „Scheunentore“ und der Autor Paul Schmitz für seine Autobiografie „Kriegskind“. Die Preise wurden in den Kategorien „Kunst und Kultur“ und „Biografien“ verliehen.

Insgesamt gibt es zehn Kategorien, in denen der Preis des Parlaments verliehen wird. Ab 2016 werden jährlich zwei dieser Kategorien prämiert. „Die Ausdrucksformen sind erweitert worden. Sprach man Ende des vorigen Jahrhunderts noch vorwiegend von Printprodukten, hat man jetzt auch Bild-, Ton- und elektronische Medien mit eingeführt“, erklärt Parlamentspräsident Karl-Heinz Lambertz.

„Die zweite Neuerung war das jährliche Vergeben des Preises in Staatswissenschaften. Das ist eine ganz bewusste Erweiterung des Preises. Es geht darum, Forschern aus Belgien und anderswo die Gelegenheit zu geben, sich mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu beschäftigen und das dann auch gegebenenfalls, wenn die Qualität stimmt, als Preis hier honoriert zu bekommen.“

ake/km