Eupens Bürgermeister Klinkenberg nimmt Arbeit wieder auf

Sieben Monate war Karl-Heinz Klinkenberg aus gesundheitlichen Gründen außer Dienst. Seit Anfang der Woche ist er nun wieder im Amt. Überstürzen will er aber nichts – fürs Erste kommt der Eupener Bürgermeister nur halbtags zum Rathaus.

Im Juli letzten Jahres war Karl-Heinz Klinkenberg (PFF) mit einer Wunde im Gesäßbereich und eine Nierenbeckenentzündung ins Eupener Krankenhaus eingeliefert worden. In Brüssel musste sich Klinkenberg dann mehreren Operationen unterziehen. In der Zeit von Klinkenbergs Abwesenheit war Claudia Niessen als erste Schöffin in die Rolle seines offiziellen Stellvertreters geschlüpft. Die Aufgaben des Bürgermeisters hatten sich die Schöffen untereinander aufgeteilt. Ein Rücktritt war für Klinkenberg nie ein Thema.

Seit Dienstag ist Klinkenberg nun wieder im Amt. Bei seinem Genesungsprozess hat ihm nicht zuletzt auch die große Anteilnahme der Bevölkerung geholfen. „Seit meiner Abwesenheit, als ich im Krankenhaus in Brüssel gelegen habe, habe ich sehr viele Botschaften aus der Bevölkerung bekommen, die mir Mut zugesprochen haben – sei es über SMS, Email oder telefonisch. Das hat mir sehr geholfen und ist eine Sache, für die ich mich bei allen bedanken möchte.“

Die Polizei, die Hilfeleistungszone und das Krankenhaus stehen jetzt ganz oben auf seiner Prioritätenliste. Klinkenberg arbeitet vorerst nur Halbzeit, auch wenn er sich eigentlich fit genug fühlt. Auf Anraten der Ärzte will er aber nichts überstürzen und es erst einmal ruhig angehen lassen.

Melanie Ganser