Eklat bei Alemannia Aachen: Junioren-Coach greift Klitzpera an

Beim Fußball-Regionalligisten Alemannia Aachen ist es bei einer Trainersitzung des Nachwuchsleistungszentrums zu einem Eklat gekommen.

Alexander Klitzpera

Alexander Klitzpera

Wie der frühere Bundesliga-Verein mitteilte, ist Sportdirektor Alexander Klitzpera am Montagabend von dem Co-Trainer der U19, dem Bütgenbacher Harald Heinen, körperlich angegriffen worden. Dabei habe sich Klitzpera verletzt.

Nach der Aussage von Harald Heinen habe er Klitzpera zwar am Kragen gepackt – mehr jedoch nicht. Klitzpera sei nach der Auseinandersetzung aufgesprungen und unglücklich gestürzt. Angebliche Verletzungen an der Hand habe er sich selbst zugezogen, so der 49-jährige Heinen.

Hintergrund des Streits sind schwerwiegende Vorwürfe, die Heinen gegenüber einem anderen Nachwuchstrainer erhoben hat. Der Verein habe nach Aussagen von Heinen nichts dagegen unternommen. Bei der internen Sitzung sei es deshalb zu der Auseinandersetzung gekommen. Der Bütgenbacher wurde fristlos entlassen. Sportdirektor Klitzpera erstattete bei der Polizei Anzeige wegen Körperverletzung.

Bei dem Regionalclub geht es immer noch tiefer, schreiben die Aachener Nachrichten am Mittwoch in einem Kommentar. Im Fazit heißt es da: „Die Alemannia macht keinen Spaß mehr.“

Im BRF-Interview spricht Achim Kaiser, Ressortleiter der Lokalredaktion der Aachener Nachrichten, unter anderem darüber, warum die Alemannia Aachen immer wieder für Negativ-Schlagzeilen sorgt. Er war lange Jahre Sportchef der Zeitung und hat auch für die Sportzeitung Kicker über die Alemannia geschrieben.

dpa/dop/mz - Bild: Alemannia Aachen

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