Ostbelgischer Historiker erhält Friedrich-Wilhelm-Preis der RWTH

Der ostbelgische Historiker Dr. Peter Quadflieg ist mit dem Friedrich-Wilhelm-Preis 2015 ausgezeichnet worden.

Historiker Dr. Peter M. Quadflieg

Historiker Dr. Peter M. Quadflieg

Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wird von der Friedrich-Wilhelm-Stiftung verliehen, die damit alljährlich Nachwuchswissenschaftler für herausragende wissenschaftliche Arbeiten aller Fakultäten an der RWTH Aachen ehrt. In diesem Jahr wurden zwölf Masterarbeiten, elf Dissertationen und zwei Habilitationen ausgezeichnet.

Peter Quadflieg legte 2001 sein Abitur am Königlichen Athenäum Eupen ab und erhielt 2012 den Preis des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft in der Kategorie Geschichte. Nun wurde er für seine Doktorarbeit „Gerhard Graf von Schwerin: Karrierepfade eines Generals zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik“ geehrt. Sie erscheint am 9. Dezember im Paderborner Schöningh-Verlag. Der 33-jährige Quadflieg, der in Aachen studierte und seit 2009 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Aachener Uni beschäftigt war, ist seit Mai diesen Jahres Archivreferendar am Hessischen Staatsarchiv Marburg.

Der letzte ostbelgische Historiker, der die hohe Wissenschaftsauszeichnung der RWTH Aachen erhielt, war der an der ULB lehrende Althistoriker Prof. David Engels, der 2007 mit dem Friedrich-Wilhelm-Preis ausgezeichnet wurde.

mitt/mz - Archivbild: privat

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