Flüchtlingskrise beschäftigt die Gemeinde Kelmis weiterhin

Die Flüchtlingskrise war am Montagabend erneut Thema im Kelmiser Gemeinderat. Die CSP brachte zwei Resolutionsvorschläge ein. Diese fanden jedoch bei der Mehrheit keine Zustimmung.

Nach Ansicht der CSP-Opposition stößt die Aufnahmekapazität von Flüchtlingen in der Gemeinde Kelmis an ihre Grenzen. Deshalb will die CSP die Föderalregierung auffordern, keine weiteren Flüchtlinge nach Kelmis zu schicken und landesweit eine Quotenregelung einzuführen.

Zur Erinnerung: Derzeit laufen die Vorbereitungen, 25 Flüchtlinge in Hergenrath aufzunehmen. Bürgermeister Louis Goebbels erteilte der Resolution eine Abfuhr. „Es kommt was kommt, so dramatisch ist die Lage nicht“ so Goebbels. Schließlich werde die Gemeinde für die Aufnahme von Flüchtlingen auch gut bezahlt.

Eine zweiter Vorschlag der CSP wurde ebenfalls abgeschmettert. Dieser ging an die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft  zur Einrichtung eines Integrationsparcours. Derzeit arbeite man zusammen mit Bürgern und Einrichtungen daran, Angebote zu schaffen, erklärte Schulschöffin Nadine Rotheudt, beispielsweise durch Sprachunterricht. „Wir tun lieber was, als irgendwelche Papiere zu verfassen“, so Rotheudt an die Adresse von Luc Frank.

Beide Vorschläge sollen in der zuständigen Kommission Anfang nächsten Jahres besprochen werden.

Volker Krings

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