Verwüstungen in geplanter Flüchtlingsunterkunft: Täter gestehen Fremdenfeindlichkeit

Wie die Polizei am Dienstag in Trier mitteilte, sind die Verwüstungen in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Landscheid im Kreis Bernkastel-Wittlich aus fremdenfeindlichen Motiven verübt worden.

Die Verwüstungen in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Landscheid im Kreis Bernkastel-Wittlich sind aus fremdenfeindlichen Motiven verübt worden. Dies habe ein Teil der geständigen Tatverdächtigen im Alter von 16 bis 18 Jahren zugegeben, teilte die Polizei in Trier am Dienstag mit. Sie hätten damit verhindern wollen, dass in dem früheren Hotel Flüchtlinge einziehen könnten. Es sei den Jugendlichen offenbar bekannt gewesen, dass der Hotelbesitzer das Haus zur Unterbringung von Asylbegehrenden anbieten wollte.

Die Polizei hatte fünf Jugendliche nach der Tat ermittelt. Sie sollen zwischen dem 15. und 19. Oktober zweimal in das Gebäude eingedrungen sein und dort einen Großteil der Einrichtung zertrümmert haben. In dem Haus war unter anderem ein Feuer angezündet worden, zudem hatten die Täter rechte Parolen sowie Hakenkreuz-Schmierereien hinterlassen.

dpa/rs

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