König Philippe wird nächsten Freitag in der Gemeinde Visé die neue Binnenschifffahrtsschleuse einweihen. Es handelt sich um das aufwendigste zivile Bauprojekt des letzten Jahrzehnts in der Wallonischen Region. In Zukunft können bis zu 9.000 Tonnen schwere Schiffe über die Maas fahren. Bislang lag die Höchstgrenze bei 2.000 Tonnen.
Die Schleuse ist 225 Meter lang und 25 Meter breit. Sie verbindet den Albertkanal in Belgien und die Maas auf niederländischer Seite. Die Baukosten wurden bislang auf bis zu 120 Millionen Euro geschätzt. Das Projekt wurde von der Wallonischen Region, den Niederlanden und der EU finanziert.
Am gleichen Tag besucht König Philippe auch den Lütticher 'Trilogiport', wo er auch eine neue Brücke einweihen wird. Der König trifft dabei auf Einwohner von Hermalle-sous-Argentau. Der autonome Hafen 'Trilogiport' verknüpft gleichzeitig den Wasserweg mit der Eisenbahn und der Autobahn.
rnd/mz