Grundschule des Königlichen Athenäums in St. Vith will Gegenpol setzen

"Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." Dieses afrikanische Sprichwort ist für Pädagogen eine Selbstverständlichkeit. An der Grundschule des Königlichen Athenäums in St. Vith haben sie für ihr neues Projekt darum das Motiv einer Sonnenblume ausgewählt, die sich dem Licht zuwendet.

Grundschule des Königlichen Athenäums in St. Vith will Gegenpol setzen

Grundschule des Königlichen Athenäums in St. Vith will Gegenpol setzen

Die Lehrer der Grundschule des Königlichen Athenäums in St. Vith wollen „Achtsamkeit“ trainieren – und Schnelllebigkeit, Reizüberflutung und Überforderung gegensteuern. Astrid Semaille hat nämlich selbst gelernt, was Achtsamkeit bewirkt: genauer hinhören, hinschauen – auf sich und auf das Umfeld – und den Moment erfahren. Offen und ohne jede Wertung.

Die Schule vertraut auf einen erfahrenen Trainer in puncto Achtsamkeit, auf Stany Paquet. Zusammengefasst verfolgt das Achtsamkeits-Training an der Schule zwei Ziele. Finanziell gefördert wird das Projekt mit dem Namen „Sonnenblume“ vom europäischen Programm Erasmus+ und von der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Partner ist die Schule „Villa Mirabella “ im luxemburgischen Wiltz. Mit im Boot sitzt auch der Verein AkiJu aus Berlin. Das Kürzel steht für Achtsamkeit Kinder und Jugendliche.

Wenn es nach Astrid Semaille geht, muss sich der Wirkungsgrad der Achtsamkeit an ihrer Schule nicht auf Schüler und Lehrer beschränken, sondern auch die Eltern einbeziehen.

Happy-Panda-Projekt

Happy-Panda-Projekt

Stephan Pesch - Bild: BRF, AkiJu

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