„Aachen goes electro“: Erlebnistag zum Thema Elektromobilität

Am 27. Juni steht Aachen ganz im Zeichen der Elektromobilität. Zum fünften Mal wird dann am Elisenbrunnen die Veranstaltung "Aachen goes electro" stattfinden. Vor Ort haben die Besucher nicht nur die Möglichkeit sich über die neuesten Elektrofahrzeuge zu informieren, sondern diese auch zu testen.

Am Montag fand in Aachen die Pressekonferenz zu "Aachen goes electro" statt (2. v.l.: Dr. Günter Bleimann-Gather)

„Aachen goes electro“ ist das größte Event in der Region zum Thema Elektromobilität. 2011 wurde die Veranstaltung ins Leben gerufen, seitdem findet sie jährlich statt. Unternehmen, Hochschulen, Initiativen und Vereine präsentieren vor dem Elisenbrunnen ihre neuesten Projekte und Produkte. Organisiert wird die Initiative vom Aachener Technologie-Vermarkter „Tema“.

Die Veranstaltung richtet sich an ein breites Publikum. Menschen, die sich ausführlich über Elektromobilität informieren wollen, sind ebenso willkommen wie neugierige Passanten. Auch für Familien wird einiges geboten: Für Kinder wird beispielsweise ein Parcours mit Elektro-Bobbycars aufgebaut.

„Aachen goes electro“ ist eben nicht nur eine pure Informationsveranstaltung, sondern auch ein Erlebnistag. Neben Vorträgen, Diskussionsrunden und Informationsständen haben Interessierte die Möglichkeit, direkte Erfahrungen mit Elektromobilität zu machen. So stehen beispielsweise Segways und E-Bikes für Probefahrten zur Verfügung.

Und auch neue Elektroautos stehen nicht nur zum Anschauen, sondern auch für Spritztouren bereit, darunter Fahrzeuge von Smart oder Tesla, der VW Golf oder der BMW i3. „Mit Führerschein und Personalausweis kann jeder so ein Fahrzeug nehmen und eine Runde um das Theater drehen“, erklärt Dr. Günter Bleimann-Gather von Tema.

Auch die Aseag ist am 27. Juni als Aussteller dabei. Sie wird dann ihren ersten eigenständig umgebauten E-Bus präsentieren. Vom Bobbycar bis zum Bus sind Ende Juni also sämtliche E-Fahrzeuge in Aachen vertreten.

Dass eine derartige Veranstaltung gerade in Aachen stattfindet, ist kein Zufall. „Die Region Aachen hat schon einen ganz guten Stand im Bereich Elektromobilität. Wissenschaftliche und politische Akteure haben hier früh agiert. Mit Beteiligung von niederländischen und belgischen Unternehmen ist vor allem die Streetscooter-Forschung sehr früh vorwärts gekommen. Und auch die Stadt und die Städteregion Aachen haben den Bürgern verschiedene Serviceleistungen früh zur Verfügung gestellt, um die Elektromobilität weiter zu fördern“, erklärt Dr. Bleimann-Gather im BRF-Interview.

In Sachen Forschung und Entwicklung von Elektromobilität spielt die Aachener Region nämlich eine regelrechte Vorreiterrolle. „Aachen ist hier schon eine Nasenlänge voraus. Die Anzahl der E-Mobile ist in Aachen fast doppelt so hoch wie im bundesweiten Durchschnitt. Und auch der öffentliche Nahverkehr experimentiert hier mit Elektromobilität“, so Dr. Bleimann-Gather. Im Mai waren bereits 520 E-Fahrzeuge in Aachen gemeldet. Und zum Laden stehen mittlerweile rund 70 Stationen in der Stadt bereit.

„Aachen goes electro“ findet am 27. Juni von 10 bis 17 Uhr auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz am Aachener Elisenbrunnen statt.

Bild: Melanie Ganser/BRF

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