Jeremy Offermann und Gary Schröder gewinnen Rhetorika

Jeremy Offermann aus Eupen überzeugte die Jury und landete auf Platz eins. Platz drei und der Publikumspreis gingen an Gary Schröder aus Büllingen. Zweitplatzierte der Jury war Hannah Pye aus Grüfflingen.

Im vollbesetzten BRF-Foyer traten am Samstagabend acht Abiturienten aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft im Finale der Rhetorika gegeneinander an. Sie stellten sich mit einer Rede, die sie am selben Tag schreiben mussten, einer 10-köpfigen Fachjury und dem Publikum.

Der erste Platz ging an Jeremy Offermann aus Eupen. Er sprach zum Thema „Terror vor der Haustür – jetzt sind auch wir betroffen!“. Auf Platz zwei kam Hannah Pye aus Grüfflingen mit ihrer Rede über „Die Macht der Gewerkschaften: Streik um jeden Preis“. Gary Schröder überzeugte Jury und Publikum gleichermaßen. Er belegte den dritten Platz und erhielt mit großem Vorsprung den Publikumspreis. Vor seiner Rede zu „Smartphones: Kommunikationsmittel oder -killer?“ stimmte er die Zuschauer mit mehreren gereimten Versen ein und hatte damit die Lacher auf seiner Seite.

Im Anschluss an ihre Rede galt es für die Kandidaten, spontan auf ein Zitat zu reagieren. Die Organisatoren von Jugend und Gesundheit wählten in diesem Jahr einen Ausspruch des Formel-1-Chefs Bernie Ecclestone: „Jeder ist so ehrlich, wie er es sich leisten kann.“

Weitere Teilnehmer der Rhetorika 2015 und ihre Redebeiträge waren:

Philippe Schneider (Recht): „Freihandelsabkommen: USA-EU der neue Wirtschaftsmotor?“
Simen Van Meensel (Eupen): „Staatsverschuldung: Hat die EU eine Zukunft?“
Daniel Stoffels (Hünningen – Büllingen): „Drama am Mittelmeer – der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab“
Eliane Weinbrenner (St. Vith): „Gut Erziehung – ein Klaps mit päpstlichem Segen“
Felix Brock (Eupen): „Ein Spiel ohne Grenzen – EZB druckt Europa in den Bankrott!“

Bild: Stefan Braun/BRF