Berni Schmitz Geschäftsführender Präsident der SP

Die SP will neue Wege gehen und vor allem der Parteijugend eine Chance geben. Doch an der Spitze des Regionalverbandes steht jetzt ein bald 65-Jähriger: Berni Schmitz. Kein Grund, an der Verjüngungskur zu zweifeln, sagt die SP.

Regionalpräsident Antonios Antoniadis, Geschäftsführender Präsident Berni Schmitz und Parteisprecher Charles Servaty

Regionalpräsident Antonios Antoniadis, Geschäftsführender Präsident Berni Schmitz und Parteisprecher Charles Servaty

Der Regionalverband der Sozialdemokraten und Sozialisten hat jetzt einen Geschäftsführenden Präsidenten. Es ist der bald 65-jährige Berni Schmitz, der seit 1992 in verschiedenen Funktionen für die SP aktiv ist.

Gemeinschaftsminister Antonios Antoniadis lässt sein Amt des Regionalpräsidenten, das er seit drei Jahren innehat, ruhen. Der 29-Jährige sieht eine Unvereinbarkeit zwischen seiner ministeriellen Aufgabe in der Exekutive und der Tätigkeit eines Parteivorsitzenden.

Als Parteisprecher stellte die SP den 48-jährigen Charles Servaty vor. Servaty ist SP-Fraktionsvorsitzender im PDG. Komplettiert wird der zwölfköpfige SP-Regionalvorstand durch die fünf Koordinatoren von Arbeitsgruppen sowie durch vier Beisitzer und einen Kassierer – überwiegend jüngere Parteimitglieder, die mehr Verantwortung übernehmen möchten.

Berni Schmitz, seit 1992 in unterschiedlichen Funktionen in Partei, Fraktion und Kabinetten aktiv, sieht sich vor allem als Motivator und Mentor für die junge, aufstrebende SP-Generation.

Dass jetzt ein Fast-Pensionär den SP-Regionalverband anführt, sei kein Widerspruch zur sich selbst verschriebenen Verjüngungskur. Die SP befinde sich im Aufbruch, sagen Charles Servaty und Antonios Antoniadis übereinstimmend.

Neben den bestehenden Aktionsgruppen Frauen, Jusos und Senioren wurden zwei neue gegründet, eine für die Arbeitnehmer und eine andere für die Arbeitgeber. Hinzu kommen die neugeschaffenen Reflexionsgruppen, die sich mit der Sozialen Sicherheit und dem brisanten Thema Migration beschäftigen. Außerdem arbeitet man den Sitzverlust bei den letzten Gemeinschaftswahlen auf.

rs/km - Bild: BRF

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