Dorfauto in Gey: Ein Auto, das jeder fahren darf

Rentner, Hausfrauen, Unternehmer und Studenten in Gey in der deutschen Eifel teilen sich ein Auto. Ein echtes Erfolgsmodell, wie es scheint. 

Carsharing im Kleinen: In Gey teilen sich die Dorfbewohner ein Auto

Carsharing im Kleinen: In Gey teilen sich die Dorfbewohner ein Auto

Jeder, der auf dem Land wohnt, kennt es aus eigener Erfahrung. Ohne Auto geht kaum was. Damit nicht genug: Mehr als die Hälfte aller Haushalte auf dem Land hat mindestens zwei Fahrzeuge. Und sobald die Kinder groß genug sind, steht auch schon ein dritter Wagen vor der Tür.

Das muss nicht sein, sagte sich eine Hand voll Ehrenamtlicher im deutschen Eifelort Gey. Sie haben sich ein Dorfauto besorgt: Ein Auto, das jeder, der einen Führerschein hat, fahren darf. Das Dorfauto ist nicht nur ökologisch sinnvoll und kommt ganz und gar dem Trend des Teilens nach, auch rein rechnerisch sehen die Einwohner von Gey in dem Dorfauto einen Gewinn.

Das Dorfauto wird komplett durch Werbung finanziert, nur der Unterhalt wird gemeinsam getragen. Eine Durchschnittsfamilie zahlt 25 Euro pro Monat. Hinzu kommt ein Kilometerpreis von 15 Cent, plus ein Euro pro gefahrene Stunde. Wer den „Disco-Tarif“ bucht, bekommt zwischen 8 Uhr abends und 8 Uhr morgens 50 Prozent Rabatt.

Gey und sein Dorfauto: Carsharing im Kleinen und ganz im Sinne einer echten Dorfgemeinschaft.

Bild: BRF Fernsehen

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150