Eifel: Standortmarketing für grenzüberschreitende Region

Eine flächendeckende Breitbandversorgung per Satellit für die ganze Eifel. Oder eine "Hausbaulotterie", die den glücklichen Gewinnern ein Stück vom knappen Bauland beschert. Es waren zum Teil gewagte Zukunftsvisionen, die der Markenexperte Klaus Asemann für die Eifel im Jahr 2030 entwickelte.

Klaus Asemann beim Neujahrsgespräch in Prüm

„Was ist Eifel – was wird Eifel?“: Klaus Asemann und seine Berliner Agentur Embassy verhelfen der Eifel zu einer Standortmarke. Die Ideen dazu sind vielfältig und auch nicht ganz so abwegig, wie sie auf den ersten Blick scheinen mögen. Es komme vor allem darauf an, dass sich die Eifel den Möglichkeiten stelle, sagte der Münchner Asemann vor gespannten Zuhörern beim Neujahrsgespräch in Prüm.

„Es ist eine gemeinsame Vision entwickelt worden: Die Eifel als die lebenswerteste ländlichste Region im Herzen Europas. Es klingt etwas sperrig, aber es ist der Versuch eine gemeinsame Beschreibung zu finden unter der sich alle wiederfinden“, erklärt Klaus Asemann im BRF-Interview.

Von Vorteil sei für die Eifel gerade die bisher oft beklagte geographische Lage, denn die Eifel ist umgeben von Ballungsräumen. Als weiteren Vorteil hat Klaus Asemann im Laufe des Markenprozesses ein starkes Gemeinschaftsgefühl herausschälen können.

Nun, sagt Klaus Asemann, müssten die Eifeler auch mitziehen – als „Markenbotschafter“. Neben einer langfristigen und kontinuierlichen Finanzierung brauche es darüber hinaus eine übergreifende Organisationsform: „Um ein gemeinsames Marketing machen können, wird man eine Organisationsform finden müssen, die das Mandat hat, diese Dinge zu initiieren und zu führen“, erklärt Asemann. Denn der Wettbewerb der Regionen, da ist sich Asemannn sicher, komme von ganz alleine.

Bilder: BRF

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