Alter Schlachthof: Umbau zum Eupener Kulturzentrum geht voran

Die St. Vither haben es längst - ihr Kulturzentrum im Triangel. Bald wollen auch die Eupener endlich über ein eigenes Kulturzentrum verfügen. Spätestens im Mai nächsten Jahres soll der Umbau des Alten Schlachthofs fertig gestellt sein. Noch laufen die Arbeiten auf Hochtouren.

Spätestens im Mai nächsten Jahres soll der Umbau des Alten Schlachthofs fertig gestellt sein. Noch laufen die Arbeiten auf Hochtouren.

Spätestens im Mai nächsten Jahres soll der Umbau des Alten Schlachthofs fertig gestellt sein. Noch laufen die Arbeiten auf Hochtouren.

Die Zeit ist am Alten Schlachthof nicht stehen geblieben. Seit dem Beginn der Umbauarbeiten vor sieben Jahren hat sich hier einiges verändert. Wie das neue Kulturzentrum aussehen wird, ist schon erkennbar: Es wird einen großen Saal geben, der über 300 Leute fasst, sowie mehrere kleine Räume. Das Ganze solle polyvalent nutzbar sein, wie Philippe Hunger, Schöffe für Kultur, betont.

Beim Umbau des Schlachthofs sollte der Charakter des Industriegebäudes erhalten bleiben, alte Elemente wurden mit modernen Materialien kombiniert. Ein Teil des großen Hauptgebäudes wurde abgerissen und neu angebaut. Das kleinere Nebengebäude wurde umgestaltet. Die Kosten für das Projekt liegen bei rund 7,5 Millionen Euro.

Vor allem die regionale Kunst- und Kulturszene soll hier ein Forum finden. Das Zentrum soll für alle Sparten offen sein. „Dass es vielfältig genutzt werden kann, ist gerade das Interessante daran“, erklärt Philippe Hunger. Tanzveranstaltungen, Band-Proben, Ausstellungen oder regionale Kulturfeste – das alles soll im neuen Eupener Kulturzentrum einen Platz haben. „Da die Räume so ausgearbeitet sind, dass keiner den anderen stört, können auch mehrere Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden“, betont Hunger.

Wer das Zentrum führt, steht allerdings noch nicht fest. Der Dienstleistungsauftrag wird gerade erstellt und soll europäisch ausgeschrieben werden. Der Betreiber muss einige Voraussetzungen mitbringen, erklärt Hunger: „Er muss Gebäude dieser Größenordnung verwalten können, er muss den Bezug zur regionalen Kunstszene haben, weitsichtig sein und wirtschaften können.“

Die Eupener Kulturveranstalter Chudoscnik Sunergia und das Kulturelle Komitee könnten mögliche Kandidaten sein. Sie wollen aber erst das Lastenheft abwarten, um über eine Bewerbung zu entscheiden. Vom neuen Betreiber hängt dann auch ab, wie das Zentrum weiter ausgestattet wird.

Die Stadt Eupen ist zuversichtlich, dass das Kulturzentrum am Rotenbergplatz im Mai nächsten Jahres fertig gestellt sein wird und bis dahin auch ein Betreiber gefunden ist.

Bild: BRF Fernsehen

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