DG und Stadt Aachen gemeinsam gegen Fachkräftemangel

Ministerpräsident Paasch und Oberbürgermeister Philipp suchen die Zusammenarbeit in der Beschäftigung und Mobilität für Studenten. Die DG-Regierung will den Schwerpunkt ihrer Außenbeziehungen auf das Grenzgebiet legen.

Ministerpräsident Oliver Paasch hat sich am Mittwochmittag mit dem Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp getroffen.

Paasch will den Schwerpunkt der Außenbeziehungen der DG auf die Grenzregionen verlagern. Dies sei ein erster Schritt dahin, erklärte er, denn bisher gebe es nur wenig konkrete Projekte zwischen der Stadt Aachen und der DG. Im Fokus der Zusammenarbeit steht der Fachkräftemangel, der auf beiden Seiten der Grenze immer akuter wird.

Außerdem will man sich für mehr Energieeffizienz und die Mobilität von Studenten einsetzen. So will man versuchen, das deutsche Semesterticket, mit dem Studenten in Aachen und Umgebung gegen einen kleinen Aufpreis Bus und Bahn fahren können, teilweise auf die DG auszuweiten.

In Vaals läuft bereits ein Pilotprojekt. Dort können die Mieter eines Wohnheims mit dem Semesterticket ohne Aufpreis über die Grenze fahren. Oberbürgermeister Marcel Philipp sprach sich bei dem Treffen noch einmal klar gegen die deutsche PKW-Maut aus. Der CDU-Politiker will sich außerdem darum bemühen, dass die Projekte der EUREGIO Maas-Rhein künftig schneller und effizienter werden. Aachen übernimmt 2016 den Vorsitz der Euregio Maas-Rhein von der DG.

ake Bild: Julien Claessen (brf)