Kiwanis fördern Austausch von Förderschülern aus Ostbelgien und Tirol

Förderschüler aus Ostbelgien erleben dank der Kiwanis-Unterstützung einen Urlaub und mehr Selbstständigkeit. Der Kiwanis-Club St. Vith-Eifel feiert im November sein 20-jähriges Bestehen und will mit einer Benefizveranstaltung weiteres Geld sammeln.

Ihr Name stammt aus einer Indianersprache – ihre Maxime haben die „Kiwanis“ an die Bibel angelehnt: „Verhalte Dich immer so, wie Du erwartest, dass sich Deine Mitmenschen Dir gegenüber verhalten“. Wie andere Serviceclubs stellen sie ihre Geselligkeit darum in den Dienst an der guten Sache. So fördern die Kiwanis-Clubs St. Vith-Eifel, Eupen und Kelmis den Austausch zwischen Förderschülern aus Ostbelgien und Tirol. Sinnigerweise mit dem Erlös aus den „Alpentagen“ in Worriken.

Wie das Wort schon sagt, läuft der Austausch in beide Richtungen. Im Herbst kommen Förderschüler aus Tirol nach Ostbelgien. Im Frühling geht es dann für Kinder aus den drei Fördergrundschulen in Eupen, Elsenborn und St. Vith nach Scheffau am Wilden Kaiser. „Da geht es dann vor allem darum, den Kindern einen Urlaub zu ermöglichen. Das ist in der Form bei vielen der betroffenen Familien einfach nicht möglich. Da stecken aber auch pädagogische Ansätze hinter. So geht es auch darum, Selbstständigkeit zu üben. Hinzu kommen Skikurse oder Unterrichte in Partner-Grundschulen vor Ort“, sagt Dirk Schleihs, der Direktor des Zentrums für Förderpädagogik (ZFP). Ohne die Unterstützung der Kiwanis-Clubs sei dieser Austausch nicht möglich.

8.000 Euro stellen die Kiwanis-Clubs dem ZFP nun zur Verfügung. Im Sinne des geltenden Jahresmottos unter dem St. Vither Kiwanis-Präsidenten Udo Linden soll diese Förderung nachhaltig gesichert bleiben – wenn auch aus besonderem Anlass in diesem Herbst mit einer anderen Formel. Der Kiwanisclub St. Vith-Eifel feiert im November sein 20-jähriges Bestehen und wird auch diese Benefizveranstaltung nutzen, Gelder für das Projekt zu sammeln.

Viele internationale und regionale Künstler, die kostenlos auftreten, werden daran teilnehmen. Auch Margarethe Schreinemakers habe ihr Kommen zugesagt. Aus Termingründen ist es daher nicht möglich, die „Alpentage“ wie gewohnt im Herbst stattfinden zu lassen.

Bild: RFA

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