Orthodoxe Gemeinde in Eupen errichtet Ikonostase

Die Ikonostase als "Trennung zwischen geistiger und materieller Welt" ist ein zentraler Bestandteil der orthodoxen Liturgie. Dass sie jetzt in Eupen - in einer eigentlich katholischen Kirche - steht,

Orthodoxe Gemeinde in Eupen errichtet Ikonostase

Orthodoxe Gemeinde in Eupen errichtet Ikonostase

ist keine Selbstverständlichkeit.

In der Werthkapelle in Eupen steht seit Kurzem eine orthodoxe Ikonostase – eine verzierte Trennwand zwischen Altarbereich und restlichem Kirchenschiff. Sie symbolisiert die Trennung zwischen geistiger und materieller Welt und ist ein zentraler Bestandteil der orthodoxen Liturgie.

Für die orthodoxen Christen in Eupen ist es dadurch erstmals möglich, die Messe ihrer Liturgie konform zu feiern, erklärt Dechant Helmut Schmitz.

In katholischen und protestantischen Konfessionen müssen die Gläubigen freie Sicht auf den Altar haben. Als Kompromiss wurde deshalb eine mobile Ikonostase errichtet, die für andere Messen ein- und ausgeklappt werden kann.

Damit haben die orthodoxen Christen in Eupen endlich ein definitives Zuhause gefunden, freut sich Adrian Dodici, der Schatzmeister der Gemeinde. Vorher waren sie in der Klosterkirche und in der Garnstockkapelle zu Gast, aber erst in der Werthkapelle können sie eine Messe nach den Regeln ihrer Liturgie feiern. Rund 250 Gläubige gehören der Gemeinde an.

Bild: BRF Fernsehen

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