Gemeinschaftswahlen: Auch „Parti libertarien“ mit Liste dabei?

Die 2011 in Namur gegründete "Parti libertarien" will auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft antreten, insofern es ihr gelingt, die nötigen Unterschriften für die Anerkennung einer Liste zu  sammeln.

Wahlkabine

Illustrationsbild: Yorick Janssen/Belga

Bei den kommenden Gemeinschaftswahlen bekommen die Parteien in der DG womöglich Konkurrenz. In Eupen befindet sich eine neue Partei in ihrer Gründungsphase. Die 2011 in Namur gegründete „Parti libertarien“ will auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft antreten, insofern es ihr gelingt, die nötigen Unterschriften für die Anerkennung einer Liste zu  sammeln.

Wie die 52-jährige, in Eupen wohnhafte Pascale Baudimont dem BRF gegenüber erklärte, verfolge die Partei ähnliche Ziele wie die deutsche „Partei der Vernunft“. Im Mittelpunkt steht die Forderung nach der natürlich gegebenen Freiheit jedes einzelnen Menschen. Sie stehe auch für eine Marktwirtschaft im Sinne der Österreichischen Schule der Ökonomie und für einen freiheitlichen Rechtsstaat.

Zu den Grundprinzipien gehören die freie Wahl der Zahlungsmittel, die Abschaffung aller Steuern außer der Mehrwertsteuer, die freie Migration und die Legalisierung von Drogen und Prostitution. Pascale Baudimont, die im Umweltbereich tätig ist, ist zur Zeit das einzige Gründungsmitglied in der DG. Sie erklärte, es gebe bereits Interessenten, die sich für die Partei einsetzen wollten.

Die Partei will sich am Sonntag, dem 30. März in der Gospertstraße 83 in Eupen von 14.00 bis 17.00 Uhr der Öffentlichkeit vorstellen.

mitt - Bild: Yorick Janssen (belga)

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