ArsVitha und ZVS thematisierten langen Weg zur kulturellen Autonomie

"Der lange Weg zur kulturellen Autonomie" war Thema eines Kolloquiums in St. Vith. Zur Sprache kamen einzelne Biographien, parteiinterne Konflikte und nicht zuletzt eine unterschiedliche Wahrnehmung im Eupener Land und in den Eifelgemeinden.

Der Historiker Andreas Fickers

Der Historiker Andreas Fickers

„Der lange Weg zur kulturellen Autonomie“ war Thema eines abwechslungsreichen Kolloquiums in St. Vith. Zur Sprache kamen einzelne Biographien, parteiinterne Konflikte und nicht zuletzt eine unterschiedliche Wahrnehmung im Eupener Land und in den Eifelgemeinden.

Auf der Grundlage ihrer Arbeit zu einer mehrbändigen Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft haben Historiker in St. Vith den langen  Weg zur kulturellen Autonomie beleuchtet. Ihr Interesse galt dabei der Säuberung und der jeweiligen politischen Positionierung ebenso wie der wirtschaftlichen Entwicklung oder einzelnen Biographien. Dabei denken sie nicht nur über neue Fragestellungen und Herangehensweisen nach, sondern auch darüber, wie die Ergebnisse ihrer Forschung vermittelt werden können.

Veranstaltet wurde das Kolloquium in der Reihe „RdK reloaded“ vom Kulturforum arsVitha und vom Geschichtsverein „Zwischen Venn und Schneifel“. Trotz der teils neuen und vielfältigen Herangehensweise an das Thema blieben die „Insider“ und Akteure jener Zeit weitgehend unter sich. BRF1 wollte darum von dem  Historiker Andreas Fickers wissen, wie sich ein größerer Kreis für diesen grundlegenden Teil der ostbelgischen Geschichte ansprechen ließe.

Die Reihe „RdK Reloaded“ wird ab dem 7. März fortgesetzt mit einer Ausstellung von Pierre Doome, die den Titel trägt „Molotow Cocktail“.

Mehr darüber gibt es am Dienstag in hörbarer Form in unserem „Thema am Abend“.

Archivbild: privat

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