Paasch weist CSP-Kritik zurück

Er bewerbe sich um das Amt des Ministerpräsidenten nicht, um die Arbeit der Regierung zu kritisieren, sondern weil er glaube, dass die Zeit reif für eine Verjüngung sei, sagt der Unterrichtsminister.

Oliver Paasch, Gemeinschaftsminister und Anwärter auf das Amt des Ministerpräsidenten, weist den Kommentar der CSP zu seinem Schritt entschieden zurück. Diese hatte Paaschs Ankündigung dahingehend kommentiert, Pro DG entziehe dem aktuellen Ministerpräsidenten das Vertrauen. Das sei ein  Zeichen für den Regierungswechsel, wie ihn die CSP anstrebe.

Dazu erklärt Paasch am Dienstag, er stehe ausdrücklich zur Haushaltspolitik der Regierung. „Ich bewerbe mich bei den Bürgerinnen und Bürgern für das Amt des Ministerpräsidenten, nicht um die Arbeit der Regierung zu kritisieren, sondern weil ich glaube, dass die Zeit reif für eine Verjüngung ist und weil ich mir das Amt zutraue.“

An die Adresse der CSP fügt er hinzu, diese wolle einen Beamten zum Ministerpräsidenten machen, der über keinerlei Erfahrung in Parlament oder Regierung verfüge. „Gleichzeitig flüchtet der heutige Fraktionsführer in ein vermeintlich gemachtes Nest nach Straßburg. Das ist in hohem Masse unglaubwürdig“, schließt Paasch ab.

mitt/fs