Stadtrat: „Eupen Aktuell“ künftig in neuem Look

Das Informationsblatt der Stadt Eupen wird überarbeitet. Das Infoasyl des Roten Kreuzes, das Viertelhaus Cardijn und die CAJ sollen umziehen. Der Eupener Stadtrat befasste sich am Montagabend auch mit der wallonischen Referenzkarte für Windkraftanlagen.

Der Stadtrat von Eupen befürwortet die Referenzkarte der Wallonie für mögliche Standorte von Windkraftanlagen. Er betonte allerdings, dass ein positives Umweltgutachten unabdingbar sei, bevor neue Anlagen gebaut werden könnten. Außerdem wünschen sich die Vertreter der Stadt bessere Möglichkeiten für Bürger, sich an den Anlagen zu beteiligen.

Das Infoasyl des Roten Kreuzes, das Viertelhaus Cardijn und die christliche Arbeiterjugend (CAJ) sollen in das ehemalige Hochschulgebäude an der Hillstraße in der Eupener Unterstadt umziehen. Der Stadtrat beschloss am Montagabend den entsprechenden Mietvertrag. Der Umzug ist dringend nötig, denn das aktuelle Viertelhaus ist extrem baufällig.

Streitpunkt Informationsblatt

Das Informationsblatt der Stadt Eupen soll überarbeitet werden. In Zukunft soll ein professionelles Unternehmen jede Ausgabe planen. Die Mehrheit im Stadtrat will „Eupen Aktuell“ so professioneller und ansprechender für die Bürger machen. Kostenpunkt: knapp 14.500 Euro pro Jahr.

Für die Opposition ist das zu teuer. Bisher seien durch die Broschüre keine Kosten für die Stadt entstanden, bemängelte die CSP. Der Druck wurde durch die Werbeeinnahmen gedeckt und die Gestaltung von den Mitarbeitern der Stadt Eupen übernommen. Außerdem könne man das Geld anderswo besser gebrauchen, hieß es.

Die CSP befürwortet zwar eine Überarbeitung des Blattes, aber nicht durch eine professionelle Firma. Einigkeit gab es nur in einem Punkt: Weder Opposition noch Mehrheit wollen das Infoblatt zur politischen Plattform machen, „Eupen Aktuell“ soll eine reine Informationsbroschüre bleiben.

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