Philippininnen in Ostbelgien ohne Nachricht von ihren Familien

Der Schock sitzt noch tief nach der Katastrophe. Auch die in Ostbelgien und dem Lütticher Raum lebenden Philipininnen machen sich große Sorgen um das Schicksal ihrer Familien und Landsleute.

Die Philippininnen in Ostbelgien machen sich Sorgen um ihre Familien und Landsleute

Die Philippininnen in Ostbelgien machen sich Sorgen um ihre Familien und Landsleute

Während weltweit die Bilder des verheerenden Taifuns über die Bildschirme flimmern und die Menschen in den Katastrophengebieten ums Überleben kämpfen, sind unzählige Menschen ohne Nachricht von ihren Familien. Auch die in Ostbelgien und dem Lütticher Raum lebenden Philippiner machen sich große Sorgen.

Maria Harrings-Criselda aus Eupen hat zwar in dem betroffenen Gebiet keine Familie, doch gehen ihr die Bilder von ihren Landsleuten, die alles verloren haben, nicht aus dem Kopf. Am liebsten würden Maria und ihre Freundinnen direkt ins Flugzeug steigen, um ihre Hilfe im Katastrophengebiet anzubieten. Doch sie wissen, dass dies nicht möglich ist.

Für Rona Bullecer aus Herve, die Familie in den zerstörten Gebieten hat, ist am schlimmsten, dass sie noch immer keine Nachricht von Tante und Großmutter hat. „Ich habe meine Mutter angerufen, sie ist in Sicherheit, sorgt sich aber um ihre Familie in dem Gebiet. Dort sind meine Tante und meine Großmutter und wir haben keine Neuigkeiten. Meine Mutter hat vergebens versucht, sie zu erreichen.“ Wir würden so gerne helfen und sind machtlos, sagt Rona. Mein Land braucht Hilfe.

Bild: BRF Fernsehen